Lippenherpes bekämpfen, bevor er spürbar wird

(djd). Stress, Kälte, intensive UV-Strahlung oder auch eine simple Erkältung – das sind typische Trigger für einen Herpesausbruch. Zwar tragen rund 90 Prozent der Erwachsenen das Herpesvirus in sich, doch erst wenn beispielsweise durch die genannten Faktoren das Immunsystem angegriffen wird, treten die verhassten Fieberbläschen auf. Für die Betroffenen beginnt dann eine bis zu zweiwöchige Leidenszeit. Lippenherpes sieht nicht nur unschön aus, sondern ist darüber hinaus schmerzhaft und macht Essen, Lachen oder Küssen qualvoll oder aufgrund der Ansteckungsgefahr unmöglich.

Betroffene probieren viele Präparate aus

Kein Wunder also, dass viele Herpesgeplagte in puncto Behandlungsmethoden schon so einiges hinter sich haben, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage nahelegt. Demnach gaben 32 Prozent an, bereits drei bis vier Produkte ausprobiert zu haben, drei Prozent nannten sogar fünf bis sieben Mittel. Das Ergebnis zeigt daher zum einen, dass die Betroffenen viel dafür tun, um die Fieberbläschen zu bekämpfen. Zum anderen bringen die bislang verfügbaren Präparate offenbar nicht immer die gewünschte Wirkung. Seit Kurzem gibt es nun die Möglichkeit, gegen Herpes bereits aktiv zu werden, bevor er überhaupt spürbar ist – mit dem neuartigen, rezeptfreien Lippengel „Lipivir“ aus der Apotheke. Seine Wirkung wurde in einer Studie am Universitätsspital Zürich bestätigt. Die Teilnehmer, die das Gel zweimal täglich anwendeten, hatten während der Untersuchung fast 90 Prozent weniger Ausbrüche im Vergleich zur Vorperiode. Unter http://www.lipivir.de gibt es weitere Informationen.

Hausmittel sind zweifelhaft

Die Finger lassen sollte man dagegen lieber von zahlreichen Hausmitteln, die gern als Geheimtipp weitergegeben werden. So ist etwa Teebaumöl zwar desinfizierend, hat aber gerade im empfindlichen Lippenbereich auch ein hohes Risiko für allergische Reaktionen. Zahnpasta, Alkohol oder Zinksalbe wirken vor allem austrocknend und führen leicht dazu, dass die Krusten vorzeitig abfallen und Keime eindringen können. Das kann die Heilungsphase sogar verlängern.

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