Leopoldina-Symposium zur Sepsis am 10. März in Jena

Sepsis ist die häufigste Ursache vermeidbarer Todesfälle. Vertreter der Vereinten Nationen (UN), der Weltgesundheitsorganisation WHO, des Robert-Koch-Institutes und Sepsis-Experten aus der ganzen Welt kommen am 10. März in Jena zusammen. An diesem Tag beginnt das Leopoldina-Symposium „Sepsis – Herausforderungen für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“.

Zu Beginn des Symposiums laden wir Sie herzlich ein zum Pressegespräch. Daran werden teilnehmen:

– Achim Steiner, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen

– Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert-Koch-Institutes (RKI)

– Prof. Nakoko Shindo, „Pandemic and Epidemic Department“ der WHO
Zudem aus Jena:

– Prof. Dr. Konrad Reinhart, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ)

– Prof. Dr. Axel Brakhage, Direktor des Leibniz-Institutes für Naturstoffforschung und
Infektionsbiologie, Hans-Knöll-Institut, Jena

– Prof. Dr. Michael Bauer, Sprecher des Integriertem Forschungs- und
Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen (Center for Sepsis Control & Care, CSCC) am UKJ

Das Pressegespräch findet statt am:

10. März (Donnerstag) um 9.15 Uhr im
Senatssaal der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hauptgebäude)
Fürstengraben 1, 07743 Jena

Hintergrund:
Mit dem Symposium soll der Kampf gegen die Sepsis auch auf globaler Ebene vorangetrieben werden. In Entwicklungsländern gehen 60 bis 80 Prozent aller infektionsbedingten Todesfälle auf eine Sepsis zurück. Und auch in den industriell entwickelten Ländern verursacht Sepsis mehr Todesfälle als Brustkrebs, Prostatakrebs und AIDS/HIV zusammen.
Die Maßnahmen zum Kampf gegen Sepsis werden nun auch zum Gegenstand einer Beschlussvorlage bei der Weltgesundheitsversammlung bzw. WHO gemacht.
Beim Pressegespräch werden erfolgversprechende Maßnahmen zur Senkung der Sepsishäufigkeit und- sterblichlichkeit kurz vorgestellt.
Selbstverständlich sind Sie auch zum anschließenden Symposium eingeladen.
Zur Eröffnung ab 10.30 Uhr sprechen u.a. Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft des Freistaates Thüringen und der Vizepräsident der Leopoldina, Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg.

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