Leopoldina-Gespräch: Wie kommt der Patient zum medizinischen Fortschritt?

Leopoldina-Gespräch „Wie kommt der Patient zum medizinischen Fortschritt?”
Donnerstag, 1. Februar 2018, 10:30 Uhr bis 16:15 Uhr
Kalkscheune
Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Der Medizinethiker Urban Wiesing behandelt in seinem Einführungsvortrag die Frage, was man unter medizinischem Fortschritt versteht und wie er definiert werden kann. Wieso es lange dauert, bis medizinischer Fortschritt aus der Forschung bei Patienten ankommt und wie man sie erreicht, erörtern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den anschließenden Diskussionsrunden. Experten sind die Medizinethikerin Bettina Schöne-Seifert, der Altersmediziner Cornel Sieber, die Internisten Jürgen Schölmerich und Michael Hallek sowie der Sprecher der Klasse III – Medizin der Leopoldina, der Dermatologe Thomas Krieg.

Im zehnten Jahr als Nationalakademie gewann die Leopoldina für diese Veranstaltung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Themenfeld Medizin und Gesundheit an zahlreichen Publikationen der Akademie maßgeblich mitgewirkt haben. Darunter sind Papiere zur individualisierten Medizin, zur Kinder- und Jugendmedizin, zur Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem, zur Gesundheitsversorgung Asylsuchender sowie über die medizinische Versorgung im Alter. Das Zukunftsthema Genomchirurgie wurde in mehreren Veröffentlichungen erörtert.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist erforderlich. Interviews mit den Referenten werden gerne vermittelt.

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