Leopoldina diskutiert kritische Aspekte des Globalen Wandels auf ihrer Jahresversammlung

Zu den Höhepunkten gehören am morgigen Samstag, 22. September, Beiträge von Professor Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam) über die „Belastungsgrenzen der Erde“, von Professor Hans-Werner Sinn (München) über „Die europäische Zahlungsbilanzkrise“ und von Professor Stefan Rahmstorf (Berlin) über den „Klimawandel und seine Folgen für das Erdsystem“. In einem Abendvortrag um 20.00 Uhr behandelt Ernst Ulrich von Weizsäcker (Emmendingen) das Thema des Globalen Wandels unter dem Titel „Billiger als mit einer technischen Revolution kommen wir nicht davon“.

Am Sonntag, 23. September, thematisiert Professor Joachim von Braun (Bonn) die Probleme der „Welternährung und Wasserversorgung im Globalen Wandel“ und Professor Ottmar Edenhofer (Berlin) spricht über die „Eckpunkte einer globalen Klima- und Energiepolitik“. Am Montag, 24. September, diskutiert Professor Axel Börsch-Supan (München) die „Herausforderungen globaler gesellschaftlicher Strukturveränderungen“ und Sir John Beddington (London), Chefberater der britischen Regierung, umreißt in einem Schlussreferat die Herausforderungen, in den kommenden Jahrzehnten eine Energie-, Wasser und Lebensmittelsicherheit zu erreichen.

Im Rahmen der Eröffnung der Jahresversammlung am Samstag, 22. September, 9.00 Uhr, zeichnet die Leopoldina Dr. Thomas Mölg, Technische Universität Berlin, mit dem Leopoldina Early Career Award 2012 – gefördert von der Commerzbank-Stiftung – aus. Die Nationale Akademie der Wissenschaften ehrt den Klimaforscher damit für seine herausragenden Forschungsarbeiten, die entscheidend zum Verständnis großräumiger Klimaveränderungen beitragen. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.

Die Leopoldina-Jahresversammlung findet im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin statt.

Das vollständige Programm der Jahresversammlung und weitere Informationen finden sich auf der Website der Leopoldina unter:

Journalisten melden sich für eine Teilnahme formlos per E-Mail an: presse@leopoldina.org

Herzliche Grüße
Caroline Wichmann

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