Leichtes Spiel

(djd). Smartphones, Tablets und Unterhaltungselektronik: Die Ausstattung vieler Haushalte wird immer kostspieliger. Dabei handelt es sich allerdings auch um attraktives Diebesgut, das Ganoven leicht zu Geld machen können. Der Schadendurchschnitt bei Einbrüchen im Jahr 2012 ist auf 3.300 Euro gestiegen. Ein neuer Rekordwert, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet: Zehn Jahre zuvor lag die durchschnittliche Schadenssumme noch bei 2.300 Euro. Alarmierend sei zudem, dass die Zahl der Fälle allein in den vergangenen drei Jahren um 30 Prozent gestiegen sei.

Sicherheitstechnik installieren

Konkret weist die Statistik für das Jahr 2012 rund 140.000 Wohnungseinbrüche auf, 10.000 Fälle mehr als 2011. Oftmals machen es die Bundesbürger den Ganoven allzu leicht. „Viele Häuser und Wohnungen sind nicht ausreichend gegen Einbruch gesichert. Dabei kann der Einsatz von Sicherheitstechnik in vier von zehn Fällen die Straftat verhindern“, sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung beim GDV. So sollten beispielsweise Fenster und Türen im Erdgeschoss mit Spezialschlössern gesichert werden. Was Verbraucher sonst noch tun können, wird in der Broschüre „Einbruchschutz für Haus und Wohnung“ beschrieben, die unter http://www.gdv.de zum kostenfreien Download bereitsteht.

Schwerwiegende Folgen für die Psyche

Die Hausratversicherung übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Reparaturmaßnahmen, beispielsweise bei aufgebrochenen Fenstern. Dennoch hat laut einer Studie des Allensbach-Instituts jeder vierte Haushalt in Deutschland keinen entsprechenden Versicherungsschutz. Kommt es zum Einbruch, bleibt man in diesem Fall auf dem Schaden sitzen. Viel schwerer als die materiellen Verluste wiegen indes oft die psychischen Folgen: Zu wissen, dass ein Fremder in die Privatsphäre eingedrungen ist, kann bei Einbruchsopfern zu Schlaflosigkeit und Angstzuständen führen. Ein Grund mehr, vorzusorgen und die eigenen vier Wände besser zu schützen.

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