Leibniz-IPHT stärkt Kooperation mit kalifornischer Spitzen-Universität

Mit dem Ausbau der akademischen Beziehungen und Kommunikationswege zwischen beiden Institutionen sollen in den kommenden vier Jahren gemeinsame Forschungsinteressen im Bereich Photonik identifiziert und verfolgt werden. Die bilateralen Forschungsziele umfassen vor allem die Entwicklung und Etablierung neuer intraoperativer Diagnosetechnologien, welche zukünftig die labelfreie Detektion von Tumoren ermöglichen sollen. Um diese komplexe Aufgabe zu lösen, bringen die Partner aus Davis und Jena ihr Wissen auf den Gebieten der Raman-Spektroskopie und der Fluoreszenzlebenszeit-Mikroskopie (FLIM) zusammen. Erst die erfolgreiche Kombination beider Technologien besitzt das Potential Teile der medizinischen Diagnostik zu revolutionieren. Die bestehende Kollaboration trägt bereits Früchte: Dr. Sebastian Dochow, vormals IPHT-Mitarbeiter, untersuchte während eines Forschungsaufenthaltes in Davis geeignete Methoden, um Raman-Spektroskopie und FLIM miteinander zu kombinieren. Gemeinsam mit Julien Bec von der UC Davis, der derzeit als Doktorand am Leibniz-IPHT forscht, publizierten sie die Ergebnisse in den renommierten Fachzeitschriften Analytical & Bioanalytical Chemistry und Journal of Biophotonics.
Die UC Davis zählt zu den Top-10 der öffentlichen Universitäten der USA und ist zufolge des U.S. News Global University Ranking an 42ster Stelle weltweit. Am Leibniz-IPHT erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler photonische und biophotonische Prozesse und Systeme für Fragestellungen aus den Bereichen Medizin, Lebens- und Umweltwissenschaften.

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