leibniz: Gesundheit

Meist nehmen wir sie als selbstverständlich hin. Erst wenn sie angeschlagen ist, merken wir, wie wichtig unsere Gesundheit ist. Sie beeinflusst, wie wir leben und wie gut wir das können. Dabei hat jeder ein anderes Verständnis davon, was gesund ist – und wo Krankheit beginnt. Um heilen zu helfen, müssen Wissenschaftler viel verstehen. Sie widmen sich dem Körper, Erregern, Wirkstoffen und Technologien. Die neue Ausgabe von leibniz begleitet sie dabei.

Zum Beispiel nach Moldawien: Zwei Forscher des Leibniz-Zentrums für Medizin und Biowissenschaften begeben sich dort auf die Spur der Erreger der Tuberkulose. Kaum ein Land in Europa ist so schwer von der Krankheit betroffen. Viele Infizierte kämpfen mit multiresistenten Bakterienstämmen, gegen die kaum noch ein Mittel hilft.
In Berlin widmen sich die Leibniz-Immunologen des Deutschen Rheumaforschungszentrums besonders schweren Autoimmunerkrankungen. Mit einer verrückt anmutenden Therapie: Beim „Immunreset“ löschen Ärzte das körpereigene Abwehrsystem ihrer Patienten – um sie zu heilen.

Außerdem lesen Sie in leibniz:
• Morgenvisite: Sie macht Gemüse noch gesünder, hat eine feine Nase und heilt mit kaltem Feuer – die Medizin der Zukunft.
• Im stillen Kämmerlein: Tierversuche werden emotional diskutiert, aber die wenigsten Menschen wissen, wie sie ablaufen. Ein Blick hinter die Kulissen.
• Lang leben: Wir werden immer älter. Und bleiben immer länger gesund. Die Fotografin Milena Carstens hat ihre Großmutter dabei begleitet.
• Gesundheit oder Datenschutz? Zwei Standpunkte zur wissenschaftlichen Nutzung von Gesundheitsdaten.
• „Der Nutzen eines Steaks ist sofort klar“: Die Tierethikerin Ursula Wolf und der Primatenforscher Stefan Treue diskutieren über Tierversuche – und Massentierhaltung.
• Der Weg des Virus: Die Ebola-Epidemie in Westafrika tötete mehr als 11.000 Menschen. Wie konnte sie derart außer Kontrolle geraten? Und: Sind wir heute besser vorbereitet?
• Versehrte Seelen: Im Kaiserreich operierte ein Arzt Nasen, Ohren – und die Versehrten des Ersten Weltkriegs. Sein Ziel: seelische Leiden heilen.
• Gibt es ewiges Leben? In Jena forscht Cristina González-Estévez an unsterblichen Strudelwürmern.
• „Streitbare Wissenschaftler sind mir lieber“: Zwei Politiker und zwei Wissenschaftler über die Praxis der Politikberatung.

leibniz erscheint dreimal im Jahr. Das PDF und die Blätterversion finden Sie hier: . Die Druckversion können Sie kostenlos abonnieren: .

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
David Schelp
Tel.: 030 / 20 60 49 – 47

Christoph Herbort-von Loeper M.A.
Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
Mobil: 0174 / 310 81 74

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 88 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Euro.

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