Lebensfreude und Liebeslust

(djd). Sex macht glücklich – und selbst wenn man in einer langjährigen Beziehung nicht mehr jede Nacht intim ist, so bleibt auch im reiferen Alter bei den meisten Paaren der Wunsch nach Nähe und Zärtlichkeit bestehen. Allerdings können körperliche Beschwerden die Liebeslust mit den Jahren schmälern. So gehört beispielsweise eine dünner und trockener werdende Scheidenhaut zu den natürlichen Veränderungen in der Menopause – mehr dazu unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de. Schätzungen zufolge sind bis zu 60 Prozent aller Frauen nach der Menopause davon betroffen. Ursache ist der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren und das weitgehende Fehlen der Östrogene in der Postmenopause.

Brennen und Schmerzen beim Sex

Durch den Hormonmangel bilden sich die Zelllagen der Scheidenhaut von ursprünglich etwa 30 auf nur noch drei bis vier Zelllagen zurück – man spricht von einer vaginalen Atrophie. Dann können beim Geschlechtsverkehr Brennen, Schmerzen und sogar kleine Risse und Blutungen auftreten. Das trübt nicht nur die Liebesfreude, sondern nagt auch am Selbstbewusstsein. Viele Frauen weichen deshalb den Zärtlichkeiten des Partners aus, was die Beziehung belasten kann. Umso wichtiger ist es, Schamgefühle zu überwinden und mit dem Frauenarzt offen über das Thema zu sprechen, denn er kennt Abhilfe. Das muss nicht unbedingt eine klassische Hormonbehandlung sein. Auch eine lokale Östriol-Therapie, etwa in Form von Schmelzzäpfchen, kann den Hormonmangel in der Scheide ausgleichen. Schon die niedrigste Dosierung wie in Oekolp 0,03 mg kann Untersuchungen zufolge völlig ausreichen, um die Beschwerden zu lindern beziehungsweise zu beseitigen. So kehrt die Freude am Sex nach kurzer Zeit zurück.

Gleitgele beheben die Ursache nicht

Vorübergehend können auch Gleitcremes oder Gele bei vaginaler Trockenheit hilfreich sein. Sie verbessern die Gleitfähigkeit, beheben allerdings nicht die Ursache des Problems, den Östrogenmangel. Grundsätzlich sollten sowohl Frauen als auch Männer kleine Probleme beim Sex nicht überbewerten. Mit Gelassenheit, Vertrauen und ärztlichem Rat lassen sich viele Probleme meistern.

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