Laserfest: Die TU Wien feiert 50 Jahre Laser

Wien (TU). – Die fünfzigjährige Erfolgsgeschichte des Lasers ist ein Anlass für weltweite Feiern und Veranstaltungen, die im Rahmen der US-Initiative "Laserfest" stattfinden. Die TU Wien ist als einzige österreichische Universität als offizielle Partnerin von "Laserfest" mit dabei. Gerade die TU Wien verfügt über eine breite Palette an Forschungsgruppen, die sich intensiv damit beschäftigen, die Lasertechnologie weiterzuentwickeln, oder für die der Laser in ihrer täglichen Forschung zum unentbehrlichen Arbeitsgerät geworden ist.

Wie die Quantenphysik ins Wohnzimmer kam

Als in den Fünfzigerjahren die ersten Physiker über Laser nachdachten, hielten viele Forscher diese Überlegungen noch für eine praxisferne Spielerei. Zweifellos klangen schon damals die Pläne interessant, mit Hilfe neuer Erkenntnisse aus der Quantenphysik eine völlig neuartige Lichtquelle zu bauen, doch dass die neue Erfindung in wenigen Jahrzehnten ganz verschiedene Technologiebereiche revolutionieren würde – von der Medizin bis zur Datenwiedergabe – damit rechnete damals wohl noch niemand. Aufbauend auf der Arbeit anderer Forscher gelang dem Amerikaner Theodore Maiman am 16. Mai 1960 der große Durchbruch: An diesem Tag ließ er in seinem Labor zum ersten Mal einen Laser leuchten – konstruiert aus einem Rubinkristall und einer hellen Blitzlichtlampe. Seither wurde der Laser nicht nur zum technologischen Erfolgsprodukt, auch in der wissenschaftlichen Forschung spielt der Laser nach wie vor eine große Rolle.

Forschungsschwerpunkt Quantum Physics & Quantum Technologies

Die Laserforschung an der TU Wien ist im neuen Forschungsschwerpunkt Quantum Physics and Quantum Technologies eingebettet. Hier sind Institute der Fakultäten für Physik, für Elektrotechnik und Informationstechnik und Gruppen der Fakultät für Technische Chemie beteiligt. Gemeinsam forschen sie an Grundlagen und möglichen Anwendungen von Phänomenen wie Quanteninterferenz, Quantenkohärenz, nichtlinearen optischen Phänomenen und von Quanteneffekten in Festkörpern. Die Mitglieder des Forschungsschwerpunkts arbeiten sowohl national als auch international in einer Fülle von Projekten der Spitzenforschung. Auf nationaler Ebene ist der Forschungsschwerpunkt Quantum Physics and Quantum Technologies in drei vom österreichischen Forschungsfonds FWF getragenen Spezialforschungsbereichen tätig. Themen dort sind Theorie und Anwendung von Laserquellen, die ultrakurze Strahlungspulse aussenden, die Entwicklung neuer Halbleitertechnologien für opto-elektronische Anwendungen auf Nanoebene und die
Erforschung weiterer Grundlagen und Anwendungen der Quantenphysik.

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Rückfragehinweise:

Univ.Prof. Mag.rer.nat. Dr.rer.nat.
Karl Unterrainer
Institut für Photonik
Gußhausstr. 25-29, 1040 Wien
T: +43 (1) 58801 – 387 30
<karl.unterrainer@tuwien.ac.at>
<http://thzlabs.tuwien.ac.at/index.php/Our-Team/unterrainer-karl.html>

O.Univ.Prof. Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.
Joachim Burgdörfer
Institut für Theoretische Physik
Wiedner Hauptstr. 8, 1040 Wien
T: +43 (1) 58801 – 136 10
<joachim.burgdoerfer@tuwien.ac.at>

Univ.Prof. Andrius Baltuska, PhD.
Institut für Photonik
Gußhausstr. 25-29, 1040 Wien
T: +43 (1) 58801 – 387 49
<andrius.baltuska@tuwien.ac.at>

Aussender:
Technische Universität Wien
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Bettina Neunteufl, MAS
Operngasse 11/E011
1040 Wien
T: +43 1 58801 41025
<pr@tuwien.ac.at>
<www.tuwien.ac.at/pr>
(idw, 03/2010)

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