Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus eröffnet 6. Wilhelm-Stahl-Symposium (MV)

„Die Ernährungssicherung ist weltweit eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Neben der Tiergerechtheit bildet die umwelt- und ressourcenschonende Erzeugung tierischer Nahrungsmittel eine wesentliche Grundlage für die langfristige Akzeptanz der modernen Nutztierhaltung in unserer Gesellschaft“, so Vorstand Prof. Manfred Schwerin. „Dieses Symposium, das zum sechsten Mal zu Ehren des Tierzuchtwissenschaftlers Wilhelm Stahl durchgeführt wird, bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, um den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu diskutieren. Stahl selbst hat schon in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Berlin, Rostock und Dummerstorf wesentliche Grundlagen für den Aufbau einer modernen Landwirtschaft gelegt.“

Das Dummerstorfer Wilhelm-Stahl-Symposium wird gemeinsam von der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Rostock und vom Leibniz-Institut für Nutztierbiologie veranstaltet. Zu dem Fachkolloquium werden Wissenschaftler aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet. Dabei sollen vor allem neue Ansätze aus der Zucht, Haltung und Fütterung bei Rindern, Schweinen und Geflügel diskutiert werden, die den Mittel- und Rohstoffeinsatz in der Nutztierhaltung nachhaltig verbessern.

Termin: 6. Wilhelm-Stahl-Symposium im FBN Dummerstorf

Ressourceneffizienz der Nutztierhaltung – Grundlage ihrer Zukunftsfähigkeit

Donnerstag, 13. Juni 2013, 10.00 – 17.00 Uhr (Anlage: Programm)

Tagungszentrum des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie Dummerstorf, Wilhelm-Stahl-Allee 2

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u. a. in Form der Wissenschaftscampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.

Ansprechpartner
Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN)
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
Wissenschaftsorganisation Dr. Norbert K. Borowy
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
T +49 38208-68 605
E borowy@fbn-dummerstorf.de

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