Lästiges Sekret

(djd). Verstopfte Nase oder Fließschnupfen, Halsweh, Ohrenschmerzen und Reizhusten sind die typischen Anzeichen einer Erkältung. Häufig gesellen sich Kopf- und Gliederschmerzen hinzu, die Betroffenen fühlen sich schlapp und nicht selten steigt die Körpertemperatur an. Erkältungen gehören zu den häufigsten Virusinfektionen überhaupt. Bakterien als Erreger spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Bei Stress, trockenen Schleimhäuten, chronischen Erkrankungen, einer schlechten Versorgung mit Vitalstoffen oder einer erlittenen Unterkühlung ist die körperliche Immunabwehr geschwächt und die Viren können sich leichter ausbreiten.

Honig bei Halsweh

Bei leichten Erkältungssymptomen schwören viele auf alte Hausmittel. Das Lutschen von Hustenbonbons mit ätherischen Ölen, das Gurgeln mit Kamillentee oder das Trinken von speziellen Hustenteemischungen lindern den Hustenreiz und halten die Schleimhäute feucht. Honig wiederum enthält antibakterielle Stoffe und kann Halsentzündungen lindern. Bei grippalen Infekten spielt allerdings nicht nur die Symptomlinderung eine zentrale Rolle, sondern auch die Lösung des fest sitzenden Schleims. Denn breitet sich der Infekt bis in die unteren Atemwege aus, kann sich aus einer Erkältung eine langwierige Bronchitis entwickeln. Besonders fest sitzendes Sekret lässt sich auf schonende Art und Weise beispielsweise mit dem pflanzlichen Wirkstoff Myrtol, enthalten etwa in GeloMyrtol forte aus der Apotheke, lösen. Durch den Abtransport des Schleims wird der Selbstreinigungsmechanismus in den Atemwegen verbessert und die Krankheitserreger aus dem Körper befördert.

Frischluft statt Rauch

Eine effektive Maßnahme, um Atemwegsinfekten vorzubeugen oder einen grippalen Infekt zu kurieren, ist der Verzicht auf Tabak. Wer nicht langfristig aufhören möchte zu rauchen, sollte zumindest während einer Erkältung den Zigarettenkonsum einschränken. Stattdessen sollte den Bronchien zuliebe ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft stattfinden, um diese abzuhärten.

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