Lärm belastet

(djd). Lärm ist eine alltägliche Belastung. Doch den meisten Menschen wird er erst bewusst, wenn ihr Hörsinn schon geschwächt ist. Dann wird es nämlich immer schwieriger, die wesentlichen Hörinformationen aus einem störenden Geräuschumfeld herauszufiltern. Die Gespräche an den Nachbartischen im Restaurant, die Hintergrundmusik auf der Cocktailparty oder das Stimmengewirr im Theaterfoyer machen es manchmal fast unmöglich, den Gesprächspartner zu verstehen und ihm das rechte Maß an Aufmerksamkeit zu schenken. Zudem ist der Lärm dafür mitverantwortlich, dass Hörschwächen überhaupt erst entstehen. Es gilt also, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sich vor Lärm zu schützen und das Gehör regelmäßig überprüfen zu lassen, um das Hörvermögen möglichst lange zu erhalten.

Dem Hörverlust vorbeugen

Prävention in Sachen gutes Hören ist heute wichtiger denn je. Zunächst einmal sollte Lärm gemieden werden, wann immer es möglich ist. Überlaute Musik mag Spaß machen, belastet aber die Ohren. Auch viele andere Lärmbelastungen beeinträchtigen langfristig die Hörfähigkeit und damit die Lebensqualität. Denn wer im Gespräch nicht gut hört, immer wieder unpassende Antworten gibt und sich dabei unwohl fühlt, wird fast automatisch sein Kommunikationsverhalten einschränken und sich zurückziehen. Und dieses Phänomen trifft keineswegs nur auf alte Menschen zu. Auch junge Erwachsene und Menschen mittleren Alters sollten ihr Gehör regelmäßig prüfen lassen, um eine eventuelle Hörminderung rechtzeitig zu kompensieren.

Höhere Festbeträge von den Kassen

Einen Hörtest sollte man einmal jährlich machen lassen. Werden Hörsysteme nötig, kann man sich jetzt darüber freuen, dass die gesetzlichen Krankenkassen für die Versorgung fast doppelt so hohe Festbeträge zahlen wie bislang. Rund 5.000 Fachbetriebe stehen in Deutschland für Hörtests und individuelle Beratungen zur Verfügung. Die Hörgeräteakustiker überblicken die große Vielfalt der möglichen Geräte und beraten professionell bei der individuell richtigen Auswahl.

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