Kurzurlaub mit Kunstgenuss

(djd). Städtereisen sind beliebt und besonders die großen, geschichtsträchtigen Metropolen wie Wien oder Budapest haben eine Menge zu erzählen. Es ist die Mischung aus Nostalgie und Moderne, die das besondere Flair ausmacht. So reihen sich in der österreichischen Hauptstadt Kaffeehäuser und Szenelokale aneinander und überall trifft man auf zahlreiche prächtige Bauten aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel Staatsoper, Hofburg, Stephansdom und Schloss Belvedere.

Weltgrößte Klimt-Sammlung im Schloss Belvedere

Für Kunstliebhaber lohnt sich ein Besuch des Barockschlosses besonders, denn es beherbergt die weltgrößte Klimt-Sammlung. So können hier unter anderem die legendären Gemälde „Der Kuss“ und „Judith“ bewundert werden. Auch im Foyer des Wiener Burgtheaters finden sich zahlreiche Werke des Meisters. Gustav Klimt wurde 1862 in Baumgarten bei Wien geboren und studierte später an der Wiener Kunstgewerbeschule. Er gilt als einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils.

Budapest bietet ebenfalls eine ganze Reihe von Klimt-Werken. In der Staatsoper zum Beispiel oder im Museum der Bildenden Künste, das über eine der bedeutendsten Kunstsammlungen weltweit verfügt. Auch hier, in der zweiten Metropole des ehemaligen Habsburgerreichs, laden zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten zur Besichtigung ein, wie die Matthiaskirche oder die Fischerbastei im historischen Burgviertel, das Teil des Weltkulturerbes der Stadt Budapest ist.

Auf der Donau von Wien nach Budapest

Die österreichische und die ungarische Hauptstadt sind nicht nur durch Gustav Klimt miteinander verbunden, sondern auch durch das blaue Band der Donau. Eine schöne Weise, beide Metropolen zu bereisen, ist beispielsweise eine Tagesschifffahrt auf dem Donaudampfer MS Kaiserin Elisabeth II. Das moderne Ausflugsschiff bietet auf drei Decks mit rund 30 Mann Bordpersonal allen Komfort. Unter http://www.donaureisen.at gibt es nähere Informationen zum Reiseverlauf. Nach Abfahrt in Wien nimmt das Schiff Kurs auf Bratislava. Dort haben die Passagiere 90 Minuten Aufenthalt, bevor es nach Esztergom weitergeht, wo die „Mutter“ der ungarischen Kirche – der riesige Dom – bei einem zweistündigen Aufenthalt besichtigt wird. Diese Kathedrale birgt das größte Altarbild der Welt und ist zudem der drittgrößte Kuppelbau Europas.

Den Abschluss der Tagesreise mit dem Donaudampfer bildet eine Fahrt durch das Donauknie – so benannt, weil der Strom in diesem Abschnitt eine fast 90-Grad-Schleife bildet. Diese mehr als 60 Kilometer lange Flusslandschaft wird von den sanften Hügeln des Cserhát- und des Visegráder Berglands geprägt und deshalb auch ungarische Schweiz genannt. Nach diesem eindrucksvollen Teil folgt ein weiterer Höhepunkt auf der Reise: eine Schleifenfahrt durch Budapest. Diese dauert circa 45 Minuten und führt vorbei an den vielen beleuchteten Sehenswürdigkeiten, die sich von den Hügeln aus wie funkelnde Diamanten dem Besucher präsentieren.

Einen solchen Anblick konnte Gustav Klimt mangels der technisch noch nicht so ausgereiften Beleuchtung nicht erleben. Wer weiß, vielleicht wäre dabei ein weiteres seiner Meisterwerke entstanden.

Kurztext:
Von Wien nach Budapest: Tagesausflug per Schiff

(djd). Wegen ihrer kulturellen Angebote sind Städteurlaube sehr beliebt. Wer sich für die Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt interessiert, sollte sich einen Besuch der österreichischen und der ungarischen Hauptstadt nicht entgehen lassen. Der Vertreter des Wiener Jugendstils schuf hier zahlreiche Werke, die heute in verschiedenen Sammlungen zu bewundern sind. Eine schöne Weise, beide Metropolen zu bereisen, ist eine Tagesschifffahrt auf der Donau von Wien nach Budapest. Die Passagiere der MS Kaiserin Elisabeth II haben ausreichend Zeit zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel der Staatsoper in Budapest. Auskünfte und Buchung bei der Reederei Donau Touristik unter http://www.donaureisen.at oder Telefon 0043-732 2080.

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