„Kunst gegen Krebs“ am NCT Dresden

Mit einer besonderen Spendenaktion wirbt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden in den kommenden Monaten für ein besonderes Gebäude. Geht ein Betrag von mindestens 200 Euro für den NCT-Neubau ein, „wandert“ eine Aphrodite-Skulptur des Dresdner Bildhauers Thomas Reichstein in das Haus auf dem Campus des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, aus dem die Spende stammt. Kleinere Beträge zugunsten eines Hauses werden addiert. Erste Station von Aphrodite ist seit heute die kinderonkologische Ambulanz und Tagesklinik des Dresdner Universitätsklinikums. „Ich freue mich über die kreative Aktion und mache mit großem Enthusiasmus mit. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine weitere Verbesserung der Überlebenschancen gerade für krebskranke Kinder nur durch intensivierte kreative Forschung möglich ist. Meine Vision ist es, dass unsere Kinderonkologie ab 2020 durch kurze Wege von den innovativen Impulsen im NCT-Neubau enorm profitieren wird. Dies ist die beste Voraussetzung, um die Behandlung unserer Patienten weiterzuentwickeln und noch besser und effektiver zu gestalten“, sagt Prof. Reinhard Berner, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Dresden.

Der NCT-Neubau auf dem Gelände des Universitätsklinikums Dresden wird künftig maßgeblich dazu beitragen, Krebsmedizin auf höchstem Niveau voranzutreiben. Neben einer innovativen Forschungsplattform mit einem Operationssaal der Zukunft wird das Gebäude Laboratorien sowie Bereiche für medikamentöse Behandlungen und Patientenstudien beherbergen. In einem zusätzlichen, spendenfinanzierten Geschoss sollen große Datenmengen verarbeitet und in neue Technologien – wie robotische Verfahren – überführt werden. Krebs-Experten unterschiedlicher Fachrichtungen werden hier Hand in Hand arbeiten und ihre Ideen und ihr Fachwissen bündeln. „Künftige Erfolge im Kampf gegen Krebs können nur durch ein enges Zusammenspiel von Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen – Ärzten und Wissenschaftlern – im direkten Kontakt zu Krebspatienten erzielt werden. Genau das soll im dritten Obergeschoss des NCT-Neubaus möglich sein“, erklärt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden.

„Im NCT-Neubau werden künftig innovative Therapieansätze entwickelt und in Studien direkt zum Patienten gebracht. Die Skulptur der Göttin der Schönheit und der Liebe steht in unserer Aktion für das Anliegen des NCT, den Krebs zu bekämpfen und das Leben zu bewahren“, betonen Prof. Hanno Glimm und Prof. Mechthild Krause, Geschäftsführende Direktoren am NCT Dresden. Auch für die Wanderung über den Campus ist die „Aphrodita Urania“ von Bildhauer Thomas Reichstein prädestiniert: „Das Tonmodell der Skulptur entstand bei einem Aufenthalt in Thailand. Die fertige Bronze-Skulptur stand bereits bei einer Ausstellung auf Sylt und hat durch die Gischt der Nordsee ihre grünliche Patina erhalten. Meine Aphrodite ist also tatsächlich eine Weitgereiste, Wandernde und setzt ihre Reise nun durch das Uniklinikum fort“, sagt der Künstler.

In einer ersten Runde werden Mitarbeiter sowie ganze Teams von Klinikum und Medizinischer Fakultät angesprochen, den Ausbau des dritten Obergeschosses zu unterstützen. Aber natürlich können auch Patienten und Interessierte die Skulptur in ihre Lieblings-Klinik wandern lassen. Später soll sich Aphrodite auch an andere Orte in Dresden bewegen.

Spenden sind online möglich über www.nct-dresden.de/spende oder direkt über die Stiftung Hochschulmedizin (www.stiftung-hochschulmedizin.de) sowie per Überweisung an:

Stiftung Hochschulmedizin Dresden
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Verwendungszweck: „Kunst gegen Krebs + Name der Klinik/Nummer der Hauses“
IBAN DE27 8505 0300 0221 0457 40

In zahlreichen Klinikgebäuden auf dem Uniklinikums-Campus stehen zudem Spendenboxen an den Empfängen bereit.

Wissenschaftler, Ärzte und Patienten unter einem Dach
Der Neubau des NCT Dresden – einer gemeinsamen Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) – wird ab 2020 onkologische Forschung und Krankenversorgung auf höchstem Niveau verbinden. Für den Neubau stellt der Freistaat Sachsen 22 Millionen Euro zur Verfügung. Ein zusätzliches Geschoss muss aus Spendenmitteln finanziert werden.

Zur Pressemitteilung steht ein Bild in druckfähiger Auflösung zur Verfügung:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-dresden/das-nct/newsroom/Bild_1_Skulptur.jpg

BU: Eine lebensgroße Aphrodite-Skulptur wirbt für Spenden für den Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden. V.l.n.r. Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden, Prof. Reinhard Berner, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Mechthild Krause, Geschäftsführende Direktorin am NCT Dresden, Thomas Reichstein, Bildhauer, Prof. Hanno Glimm, Geschäftsführender Direktor am NCT Dresden

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Die Nutzung ist kostenlos. Das NCT Dresden gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: „Quelle: Uniklinikum Dresden/Marc Eisele“. Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der NCT-Pressestelle (Tel. 0351 458 5548, E-Mail: anna.kraft@nct-dresden.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Anna Kraft
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fetscherstraße 74/PF 64
01307 Dresden
Tel.: +49 (0)351 458-5548
E-Mail: anna.kraft@nct-dresden.de
www.nct-dresden.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221 42-2854
Fax: +49 (0)6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Stephan Wiegand
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit & Marketing
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
der Technischen Universität Dresden
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
Tel.: +49 (0) 351 458-19389
Fax: +49 (0) 351 458-885486
E-Mail: stephan.wiegand@tu-dresden.de
www.tu-dresden.de/med

Holger Ostermeyer
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Pressestelle
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Tel.: +49 (0)351 458-4162
Fax: +49 (0)351 449210505
E-Mail: Pressestelle@uniklinikum-dresden.de
www.uniklinikum-dresden.de

Dr. Christine Bohnet
Kommunikation und Medien | Leiterin
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Bautzner Landstr. 400 | 01328 Dresden
Mail: c.bohnet@hzdr.de
Tel.: +49 351 260-2450 | +49 160 969 288 56 | Fax: +49 351 260-2700
www.hzdr.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden
Dresden ist seit 2015 neben Heidelberg der zweite Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT). Das NCT Dresden ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR).
Das NCT hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen. Damit können Krebspatienten in Dresden und Heidelberg auf dem jeweils neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse behandelt werden. Gleichzeitig erhalten die Wissenschaftler am NCT durch die Nähe von Labor und Klinik wichtige Impulse für ihre praxisnahe Forschung. Gemeinsamer Anspruch beider Standorte ist es, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung zu entwickeln.
Die jährliche Förderung des NCT Dresden beläuft sich nach der Aufbauphase ab 2019 auf 15 Millionen Euro. Diesen Betrag bringen Bund und Freistaat Sachsen im Verhältnis 90 zu 10 Prozent auf. Für die Errichtung eines NCT-Neubaus stellt der Freistaat Sachsen zusätzlich 22 Millionen Euro bereit.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bietet medizinische Betreuung auf höchstem Versorgungsniveau. Als Krankenhaus der Maximalversorgung deckt es das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Das Universitätsklinikum vereint 20 Kliniken und Polikliniken, vier Institute und zehn interdisziplinäre Zentren, die eng mit den klinischen und theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten. Mit 1.295 Betten und 160 Plätzen für die tagesklinische Behandlung von Patienten ist das Dresdner Uniklinikum das größte Krankenhaus der Stadt und zugleich das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen. Rund 860 Ärzte decken das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. 1.860 Schwestern und Pfleger kümmern sich um das Wohl der Patienten. Wichtige Behandlungsschwerpunkte des Uniklinikums sind die Versorgung von Patienten, die an Krebs, an Stoffwechsel- und an neurodegenerativen Erkrankungen. Deutschlands größter Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins „Focus“ bescheinigt dem Universitätsklinikum Carl Gustav Dresden eine hervorragende Behandlungsqualität. Die Dresdner Hochschulmedizin belegt deshalb seit mehreren Jahren hintereinander Platz drei im deutschlandweiten Ranking.
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden
Die Hochschulmedizin Dresden, bestehend aus der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus und dem gleichnamigen Universitätsklinikum, hat sich in der Forschung auf die Bereiche Onkologie, metabolische sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen spezialisiert. Bei diesen Schwerpunkten sind übergreifend die Themenkomplexe Degeneration und Regeneration, Imaging und Technologieentwicklung, Immunologie und Inflammation sowie Prävention und Versorgungsforschung von besonderem Interesse. Internationaler Austausch ist Voraussetzung für Spitzenforschung – die Hochschulmedizin Dresden lebt diesen Gedanken mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 73 Nationen sowie zahlreichen Kooperationen mit Forschern und Teams in aller Welt.

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:
• Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
• Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
• Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen betreibt das HZDR große Infrastrukturen, die auch von externen Messgästen genutzt werden: Ionenstrahlzentrum, Hochfeld-Magnetlabor Dresden und ELBE-Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen.
Das HZDR ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, hat fünf Standorte (Dresden, Freiberg, Grenoble, Leipzig, Schenefeld bei Hamburg) und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter – davon etwa 500 Wissenschaftler inklusive 150 Doktoranden.

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