Kulturherbst in Karlsruhe

(djd). Immer lockt eine Ausstellung, ein Festival oder ein anderes großes Event: Kulturfans zieht es regelmäßig nach Karlsruhe, denn die badische Metropole hat sich ihren Namen als Kulturstadt verdient. Die Fülle an Galerien, Museen und Theatern ist groß und verspricht ein facettenreiches Programm. Wer der Stadt am nördlichen Rand des Schwarzwalds einen Besuch abstattet, kann sich aber nicht nur auf hochkarätigen Kunst- und Kulturgenuss freuen, sondern auch auf ein besonderes Flair. Savoir-vivre wird hier großgeschrieben, die Stadt zeigt sich grün mit ansprechenden Parkanlagen und garantiert zudem ausgedehnten Shoppingspaß.

100 Werke des französischen Impressionisten Edgar Degas

Mit der neuen Ausstellung „Degas – Klassik und Experiment“ in der Staatlichen Kunsthalle erwartet Besucher in diesem Herbst ein künstlerischer Leckerbissen. Das Museum präsentiert vom 8. November bis 1. Februar 2015 rund 100 Werke aus den wichtigsten internationalen Museen und Privatsammlungen und vereint damit Arbeiten aus rund 50 Schaffensjahren eines der bedeutendsten Künstler der Moderne. Im Mittelpunkt der Ausstellung, die Edgar Degas von einer weitgehend unbekannten Seite zeigt, stehen Porträts und Landschaften, aber auch Kopien und Historienbilder. Informationen zu touristischen Angeboten in Kombination oder begleitend zu der Ausstellung gibt es unter http://www.karlsruhe-tourismus.de.

Weltweit größte Kulturfabrik

Die inzwischen wohl bekannteste Kultureinrichtung der Stadt ist das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie. Auffallend ist bereits der Standort: Die „weltweit größte Kulturfabrik“, die sich mit allen Formen zeitgenössischer Kunst auseinandersetzt, ist in den riesigen Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Als erstes und einziges Museum für interaktive Kunst der Welt lädt es Besucher zum Mitmachen ein. In einem der Lichthöfe befindet sich auch die Städtische Galerie mit Kunstschätzen von Hans Thoma bis Markus Lüpertz. Wer sich eher für exotische Tiere interessiert, ist im Naturkundemuseum richtig, während in der Majolika Manufaktur exklusive Keramikkunst im Mittelpunkt steht.

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