Kriegskinder verarbeiten Erinnerungen an 2. Weltkrieg

Die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) bietet in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main eine Fortbildung zum Thema „Biografiearbeit“ an. Diese richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit. Die Fortbildung findet am 12. und 13. März 2011 im Haus der Kirche in Frankfurt statt. Sie ist in das Forschungsprojekt „Trauma im Alter“ des Fachbereichs 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH FFM eingebunden.

Ziel ist die Vermittlung von Theorieansätzen und Methoden des biographischen Arbeitens mit Seniorengruppen. Anhand von Beispielen soll den Teilnehmer(inne)n vermittelt werden, wie Biografiearbeit praktisch umgesetzt werden kann. In der Praxis erfolgt die Erinnerungsarbeit in Gruppen mit „Kriegskindern“, d.h. Senior(inn)en der Jahrgänge zwischen 1920 und 1945. Sie sollen sich ihre positiven, aber auch problematischen Erinnerungen anhand praktischer Beispiele und Szenen bewusst machen. Dabei kann Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges gemeinsam besprochen und verarbeitet werden. Die Biografiearbeit soll auch das Selbstverständnis der Generationen und die Kommunikation zwischen diesen fördern.

Das Forschungsprojekt „Trauma im Alter“ der FH Frankfurt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es gewinnt Erkenntnisse über die Auswirkungen und die lebensgeschichtliche Bewältigung früher Traumatisierungen. Die Forschungsergebnisse fließen in die Aus- und Weiterbildung der sozialen Arbeit und Pflege ein.

Termine:
12. und 13. März 2011, jeweils 10 bis 16 Uhr

Ort: Haus der Kirche, Rechneigrabenstraße 10, Raum 102, 60311 Frankfurt am Main

Kontakt und Anmeldung (bis zum 4. März 2011): FH FFM, Katrin Einert, Telefon: 069/1533-3185, E-Mail: keinert@fb4.fh-frankfurt.de; Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main, Barbara Hedtmann, Telefon: 069/92105-6678, E-Mail: barbara.hedtmann@ervffm.de

Kosten: 30 Euro, der Teilnahmebeitrag ist vor Ort zu entrichten

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