Krebsvorsorge kann Leben retten

(djd). Der Ultraschall wurde 1942 vom österreichischen Neurologen Karl Dussik medizinisch erstmalig angewandt und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Heute können Ultraschalluntersuchungen etwa zur Früherkennung von Krebs in der Gebärmutter und in den Eierstöcken beitragen.

Jährlich erkranken zwei bis drei von 10.000 Frauen in Deutschland an Krebs der Gebärmutterschleimhaut. Die Heilungschancen sind gut, wenn die Krankheit frühzeitig nach Auftreten von Beschwerden behandelt wird. Eierstockkrebs dagegen ist zwar seltener, aber deutlich gefährlicher. Er wächst schnell und befällt häufig auch andere Organe des Unterleibs, im Körper bilden sich rasch neue Metastasen. Fünf Jahre nach der Diagnose leben nur noch 35 Prozent der erkrankten Frauen.

Kasse übernimmt Ultraschalluntersuchung nicht

Jede Frau ab 20 kann im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung teilnehmen. Je nach Alter werden verschiedene Untersuchungen angeboten. Eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Krebs in der Gebärmutter und in den Eierstöcken gehört nicht dazu. Ärzte bieten diese Untersuchungen an, die Patientinnen müssen diese aber üblicherweise selbst bezahlen.

Bestmögliche Vorsorge – auch durch Ultraschall

Die bestmögliche Vorsorge und Behandlung für Frauen, die an Krebs erkrankt sind, hat sich zum Beispiel einfachanders.de, das erste Versicherungsportal speziell für Frauen, zum Ziel gesetzt. Ein neues Frauen-Versicherungspaket enthält unter anderem das Produkt „Frauen-Vorsorge“, das der Krebsfrüherkennung dient und die Genesung im Krankheitsfall unterstützt. Zum Leistungsumfang gehören bis zu 100 Euro pro Jahr für wichtige Krebsvorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt – auch durch Ultraschall. Bei Erkrankung an einer der versicherten frauenspezifischen Krebserkrankungen bekommen Patientinnen während eines Klinikaufenthalts, bei Anschlussheilbehandlungen oder ambulanten Chemotherapien eine Tagespauschale in Höhe von 25 Euro. Zudem werden bis zu 1.000 Euro für medizinische Hilfsmittel wie Perücken und Brustprothesen bezahlt.

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