Krebsforschung für Kinder und Jugendliche – BFM Plenartagung in Ulm

Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm organisiert. Die Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen des Universitätsklinikums Ulm setzen sich seit vielen Jahren für die Erforschung von Krebserkrankungen bei Kindern ein. In den meisten Fällen leiden die kleinen Patientinnen und Patienten an Leukämien, Tumoren des Zentralnervensystems oder Lymphomen. „Innovative klinische Studien sind unerlässlich dafür, dass wir Fortschritte sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung erzielen können. Innovationen wie die ersten Knochenmarktransplantationen, die Aufklärung genetischer Ursachen von Immundefizienz oder die Entdeckung von Zelltodmechanismen haben auch die Ulmer Tradition in der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie geprägt“, erklären Professor Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und PD Dr. Lüder Hinrich Meyer, Leiter der Arbeitsgruppe Leukämien, die zur diesjährigen Tagung nach Ulm eingeladen haben.

Die regelmäßig stattfindende BFM Plenartagung dient den Wissenschaftler*innen als wichtige Plattform, um gemeinsam mit Prüfärzt*innen die aktuellen und geplanten neuen klinischen Studien oder auch Fragen der Diagnostik und verschiedene Therapieansätze zu diskutieren. In den Keynote Lectures referieren Professor Hartmut Geiger (Direktor des Instituts für Molekulare Medizin) über die Alterung und Verjüngung hämatopoetischer Stammzellen sowie der Ärztliche Direktor der Klinik für Innere Medizin III, Professor Hartmut Döhner, über den aktuellen Stand von Diagnostik und Therapie der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) bei Erwachsenen.
„Wir freuen uns auch besonders darauf, junge Kolleginnen und Kollegen für die Veranstaltung begeistern zu können und hoffentlich ihr Interesse für die Schwerpunkte der Hämatologie und Onkologie zu wecken“, sagt Professor Debatin.

Anbei finden Sie das Programm der Plenartagung, die im Stadthaus Ulm stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen
Nina Schnürer

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