Was Krebspatienten in der kalten Jahreszeit beachten sollten

Während oder nach einer Therapie spüren Krebspatienten häufig eine körperliche und seelische Mattigkeit, die Mediziner als Fatigue bezeichnen. Gegen allzu trübe Gedanken in der dunklen Jahreszeit hilft es manchmal schon, mit guter Beleuchtung für Behaglichkeit zu sorgen. Für manche Patienten können in dieser Situation auch soziale Kontakte besonders wichtig sein – und sei es aufgrund der Witterungsverhältnisse „nur“ per Telefon. Gegen körperliche Abgeschlagenheit kann, nach Rücksprache mit dem Arzt, außerdem ein mildes Bewegungsprogramm helfen.

Heizungsluft und ständige Temperaturwechsel reizen im Winter Haut und Schleimhäute. Im Rahmen von Krebsbehandlungen, darunter Chemotherapien und so genannte zielgerichtete Therapien, können sich Mund- und Rachenschleimhaut sowie die Haut an Händen und Füßen vorübergehend entzünden. Zur Pflege der betroffenen Partien und zur Vorbeugung von Erkältungen ist eine gute Befeuchtung der Raumluft wichtig – beispielsweise durch Wasserschalen auf der Heizung, Luftbefeuchter oder regelmäßiges kräftiges Lüften. Nicht nur Patienten mit Lungenkrebs sollten sich in der erkältungsträchtigen Jahreszeit besonders in Acht nehmen und die Risiken einer Ansteckung minimieren. Denn obwohl ein Infekt mit oder ohne Fieber zumeist harmlos ist, kann er eine Unterbrechung der Therapie zur Folge haben.

Außen kalt, innen überheizt, dazu Glatteis, Schnee und trübes Licht – der Winter ist für Krebspatienten keine leichte Zeit. Das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) bietet hilfreiche Tipps, wie Krebspatienten gut und sicher durch die kalten Monate kommen.

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