Krebs kennt keine Altersgrenzen

Krebs ist eine Krankheit, die vor keinem Lebensalter halt macht und Betroffene, ihre Angehörigen, aber auch die sie betreuenden Pflegekräfte vor große Herausforderungen stellt. Doch welche Bedeutung hat das Alter eines an Krebs erkrankten Menschen für die Behandlung und Betreuung des Patienten? Dieser zentralen Frage gehen Pflegende, Ärzte, Psychologen und weitere Experten aus dem Gesundheitswesen auf dem 16. Krebskrankenpflegesymposiums nach. Der Kongress, zu dem 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden, wird von der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg gGmbH veranstaltet und findet vom 29. bis 31. März 2010 im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg statt.

Sozialer Brennpunkt: Krebs und Armut

Welche Anforderungen gibt es an die pflegerische Versorgung von an Krebs erkrankten Menschen in den verschiedenen Lebensphasen? Ist das medizinisch Machbare auch immer sinnvoll? Und welche Unterschiede gibt es bei den Informationsbedürfnissen krebskranker Menschen in verschiedenen Altersstufen? Neben diesen Themen widmen sich die Experten in ihren Vorträgen auch Aspekten wie Lebensqualität, psychosozialer Unterstützung und Selbstwertgefühl der Patienten. "Hier werden Fragen nach der Bedeutung von Humor in der onkologischen Pflege, dem Einfluss von Bewegung und sportlicher Aktivität und dem Umgang mit Veränderungen im Körperbild z.B. bei Haarausfall oder Gesichtsoperationen erörtert", erklärt Burkhard Lebert, der die Pflege-Fachweiterbildung des krebskranken Menschen an der Akademie leitet und für die Kongressorganisation verantwortlich ist. Auch die Bedeutung von Selbsthilfegruppen und Nachbarschaftshilfe oder soziale Themen wie Krebs und Armut werden bei dem Kongress eine Rolle spielen.

"Diese Veranstaltung befindet sich am Puls der Zeit", sagt Edgar Reisch, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Heidelberg und Geschäftsführer der Akademie für Gesundheitsberufe und spricht damit auf die epidemiologische und demographische Entwicklung an, die Erwartungen und Forderungen an das Pflegepersonal in der Onkologie weiter steigen lassen.

Weiterbildung an der Akademie für Gesundheitsfachberufe Heidelberg setzt Maßstäbe

Besondere Bedeutung in der professionellen Betreuung krebskranker Menschen kommt der Fachweiterbildung "Pflege des krebskranken, chronisch-kranken Menschen" zu, die 1992 als erste staatlich anerkannte zweijährige Fachweiterbildung auf dem Gebiet der Onkologie in Deutschland am Universitätsklinikum Heidelberg eingeführt wurde. Hier werden aus Gesundheits- und Krankenpflegern und -pflegerinnen bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern und -pflegerinnen in einer zweijährigen Weiterbildung spezielle Onkologie-Fachkräfte.

Das Krebskrankenpflegesymposium findet bereits zum 16. mal statt und zählt bundesweit zu den größten Pflegekongressen dieser Art. Die Schirmherrschaft haben Kerstin Paradies, Präsidentin der Konferenz für Kranken- und Kinderkrankenpflege Berlin (KOK), und Professor Dirk Jäger, Medizinischer Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT), übernommen.

Der Veranstalter, die Akademie für Gesundheitsberufe gGmbH am Universitätsklinikum Heidelberg, lädt Journalisten herzlich ein, an dem Symposium teilzunehmen.

Weitere Infos und Programm des Symposiums im Internet:
www.krebs.uni-hd.de

Presseanfragen im Vorfeld der Veranstaltung sowie Anmeldung zum Symposium für Journalisten:
Burkhard Lebert
Leiter Fachweiterbildung "Pflege krebskranker, chronisch-kranker Menschen"
Akademie für Gesundheitsfachberufe Heidelberg gGmbH
Tel.: 06221 / 56 61 29
E-Mail: burkhard.lebert@med.uni-heidelberg.de

Expertenvermittlung für Journalisten während des Symposiums:
Burkhard Lebert
Telefon: 06221 / 56 38 957

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

cf
(idw, 03/2010)

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