Kraut und Rüben – Ehrung der Gewinner/-innen des Landeswettbewerbs „bio-logisch“ im Museum Koenig

Zum Pressegespräch (Beginn 10.30 Uhr) und zur Feierstunde (Beginn 11 Uhr) möchten wir Sie herzlich einladen.

10.30 Uhr Pressegespräch,
anwesend Reinhard Aldejohann, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Abteilungsleiter, Abteilung 5, (Allgemeinbildende Schulen, Förderschulen)
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig
Valerie Jacob, BIO.NRW, Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen
Gordis Klaudat, Dr. Gustav Bauckloh Stiftung Gemeinnützige Stiftung zur Förderung des Natur- und Tierschutzes, Dortmund
Ulrike Hölting, Landesbeauftragte des Schülerwettbewerbs bio-logisch
Die Schülerin Brenda Kolbinger (Bonn) und der Schüler Benedikt Bieringer (Schwerte) werden Ihren Fragen gerne antworten.

11.00 Uhr Beginn Feierstunde
Begrüßung durch Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig
Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Bonn, Jürgen Nimptsch
Grußwort des Ministeriums durch Reinhard Aldejohann, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Informationen zum Wettbewerb und Präsentation der Aktionen während der Schülerakademie
Verleihung des Sonderpreises der Montag Stiftung an die August Macke Hauptschule Bonn
Festvortrag Dr. Gerhard Heywang
Preisverleihung
Im Anschluss: Buffet/Gesprächsmöglichkeiten

Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt, konnte den Schülern und Schülerinnen vielleicht selber begegnen: Wie sie im Sommer eine einzige Möhre kauften oder wie sie nach Rübenkraut im Ladenregal suchten oder auch, wie sie frische Rote Beete kauften und Kohlrabiblätter sammelten. Und möglicherweise ist der eine oder andere auch gefragt worden, ob er lieber Rübenkraut oder Nutella verzehrt und wie alt er ist.

Was wie Kraut und Rüben durcheinander zu gehen schien, ist tatsächlich „Kraut und Rüben“, das Thema des diesjährigen Schülerwettbewerbs „bio-logisch!“ 2011, der, wie schon in den vorangegangenen Jahren, durch seine kreativen, phantasievollen und offenen Aufgaben begeisterte.

Vor der Siegerehrung verbringen die jeweils zehn Besten eine viertägige Schülerakademie in Bonn, die den Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Programm bietet. So wird im Baylab Monheim DNA isoliert und analysiert, im Museum Alexander Koenig werden Tiere präpariert und bestimmt und selbstverständlich darf auch der Besuch einer Rübenkrautfabrik in Meckenheim nicht fehlen.

Unterstützt wird der Wettbewerb von BIO.NRW und weiteren wechselnden Förderern wie Qiagen, VBIO, die Gustav-Bauckloh-Stiftung, dem Museum Alexander Koenig und der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung unterstützt den Wettbewerb personell und durch die Bereitstellung vorhandener Organisationsstrukturen und verleiht besonders engagierten Schulen Geldpreise. In diesem Jahr gingen die Sonderpreise des Ministeriums an folgende Schulen:

Gesamtschule Solingen
Michael-Ende-Gymnasium, Tönisvort
Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Hauptschule, Hückelhoven
Albert-Schweitzer-Schule, Solingen.

Über den Sonderpreis der Montag Stiftung freut sich die August-Macke-Schule in Bonn.

Informationen zu Dr. Gerhard Heywang:
Chemiestudium an der Universität München, 1978 Promotion bei Prof. Dr. R. Gompper (LMU München). 1978 Eintritt in die Zentrale Forschung der Bayer AG in Leverkusen. 1978-85 Forschung auf dem Gebiet der Wirkstoffe. 1986-1992 Forschung auf dem Gebiet der Werkstoffe, speziell elektrisch leitfähige Polymere (Miterfinder von Baytron). Seit 1992 Zentrale Forschung – Hochschulkontakte / Wissensmanagement.

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Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig ist bestrebt, eine internationale Vorreiterrolle bei der Erforschung der Artenvielfalt der Erde mit den Methoden des DNA-barcodings zu erlangen. Im Angesicht eines der größten Artensterbens, das die Erde je erlebt hat, ist die schnellstmögliche Erfassung der Artenvielfalt von extremer Bedeutung. Insbesondere weil nur ein Bruchteil der existierenden Arten heute bekannt ist, drängt die Zeit, Methoden zu entwickeln, mit denen schnell und effizient Arten im Gelände bestimmt werden können. Dabei hat as zmb durch die Integration der Genomik, das modernste DNA-Labor und die leistungsfähigste EDV-Abteilung in einem deutschen Forschungsmuseum weltweit eine Vorreiterrolle in der Biodiversitätsforschung eingenommen.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 87 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.

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