Krankheiten auf Bildern: Pieter Bruegel – von der Bauernhochzeit zum Höllensturz

Pieter Bruegel der Ältere wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in den südlichen Niederlanden geboren. Er hat, nach einem Aufenthalt in Italien, vor allem in Antwerpen gemalt und dort eine Vielzahl berühmter Gemälde fertiggestellt. Bekannt sind insbesondere seine Gemälde des Dorflebens und der Bauern seiner Zeit – als Bauern-Bruegel ist er in die Geschichte eingegangen. Im Mittelpunkt des Vortrages von Professor Dr. Hermann Haller, Direktor der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), steht das Gemälde „Der Blindensturz“, das letzte Gemälde von Pieter Bruegel aus dem Jahr 1568. Auf diesem Bild hat Bruegel die Allegorie eines Bibelwortes „Der Blinde führt den Blinden“ dargestellt und seine Sicht dieses Sprichworts ausgeführt.

Im Weiteren soll auf die in den Bildern von Bruegel dargestellten Erkrankungen eingegangen werden. Neben Augenkrankheiten sind es vor allem amputierte Gliedmaße, die häufig in den Gemälden vorkommen. Zudem wird es um die komplizierte soziale und politische Situation in den Niederlanden im 16. Jahrhundert gehen.

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen, Studierende aller Fächer sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu der Veranstaltung ein am

Donnerstag, 4. Mai 2017
von 18 bis 19.30 Uhr
im Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene H1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover

Eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht erforderlich. Der Eintritt in Höhe von 8 Euro (ermäßigt u.a. für Mitarbeiter der MHH, Abonnenten der HAZ und NP, Sozialhilfeempfänger und Schüler u. Studenten, Vorlage entsprechender Dokumente erforderlich) kann an der Abendkasse entrichtet werden.

Weitere Informationen bei Antje Meyer, Patientenuniversität an der MHH, Telefon (0511) 532-4038.

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