Krankhaftes Übergewicht – das sind die Ursachen und Folgen

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Krankhaftes Übergewicht. Die Ursachen für Übergewicht sind vielfältig und komplex. Dazu gehören genetische Veranlagungen und epigenetische Veränderungen ebenso wie individuelles Verhalten, zum Beispiel Lebensstile oder ein Mangel an Bewegung. Hinzu kommen Rahmenbedingungen, die zum Beispiel zu einem Überangebot und einer ständigen Verfügbarkeit von Nahrung führen.

Beim krankhaften Übergewicht stehen auch die individuelle Verhaltensweisen, soziale Normen sowie kulturelle und ökonomische Rahmenbedingungen als Ursache im Fokus. Hier spielt die Prävention sowie die Änderung des individuellen Lebensstils als auch gesetzliche Regelungen wie gezielte Werbeverbote oder die Besteuerung einzelner Nahrungsmittel eine wichtige Rolle.

MEDIZIN ASPEKTE - Gesundheitsnachrichten im Podcast // Herz, Kreislauf, Augen, Diabetes, Schmerzen..Gesundheits-Podcast – Diabetes durch Übergewicht

Diabetes mellitus Zählt zu den häufigsten Diagnosen unserer Zeit. Immer mehr Menschen sind vom Diabetes betroffen. Aus diesem Grund findet der Welt Diabetes Tag jährlich am 14. November statt. Das Ziel: die Erkrankung Diabetes stärker in den Fokus rücken, Aufklärung, Prävention und bessere Therapiemöglichkeiten beziehungsweise eine höhere Therapietreue. In unserem Podcast beschäftigen wir uns mit der Diagnose Diabetes mellitus, gehen auf die verschiedenen Typen (Diabetes mellitus Typ eins, Diabetes mellitus Typ zwei, Schwangerschaftsdiabetes) ein, sprechen über Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und den Alltag mit der Diagnose. Erfahren Sie im Podcast alles rund um den Diabetes mellitus.

Gesundheits-Podcast – Komm in Bewegung

Menschen in Bewegung bringen„. Ausreichende und regelmäßige Bewegung hat nachweislich positive Effekte auf Körper, Geist und Seele: Beispielsweise fördert sie einen gesunden Lebensstil, verbessert die motorische sowie kognitive Leistungsfähigkeit und stärkt das Selbstvertrauen. Ein Mangel an Bewegung ist eine der Hauptursachen für nichtübertragbare Krankheiten wie Typ-2-Diabetes. Wer täglich nach dem Essen nur rund zehn Minuten zügig spazieren geht, kann damit sein Risiko für Diabetes schon erheblich reduzieren. Auch Menschen mit manifestem Diabetes profitieren noch von Bewegung. Je mehr sie sich bewegen, desto mehr können sie ihren Medikamenten- oder Insulinbedarf verringern. Gesundheitsrelevante positive Effekte sind nicht nur durch Sport zu erreichen, sondern auch in Form von Alltagsaktivitäten.


Ziel muss es sein, die Entstehung von starkem Übergewicht und Adipositas insbesondere schon bei Kindern und Jugendlichen zu verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Die Prävention von Übergewicht beinhaltet in großem Mass Informationen über eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung, die in den Alltag eingebaut werden kann. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sollten diejenigen Vorlieben und Gewohnheiten gefestigt werden, die Übergewicht vorbeugen. Im Hinblick auf die von Adipositas betroffenen Menschen muss eine umfassende Aufklärung und Wissensvermittlung zu Übergewicht und Adipositas sowie der Stigmatisierung Betroffener entgegengewirkt werden, da diese die Lebensqualität übergewichtiger und adipöser Menschen weiter verschlechtert.

In den Publikationen der Reihe „Leopoldina-Diskussion“ sind Beiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren. Mit den Diskussionspapieren bietet die Akademie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, flexibel und ohne einen formellen Arbeitsgruppen-Prozess Denkanstöße zu geben oder Diskurse anzuregen und hierfür auch Empfehlungen zu formulieren.

Das Metabolische Syndrom

Vom Metabolischen Syndrom sprechen Mediziner, wenn starkes Übergewicht den Stoffwechsel derart negativ verändert, dass es zu Folgeschäden wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder einem krankhaft erhöhten Blutzuckerspiegel kommt. „Bei bis zu 60 Prozent der Jugendlichen mit starker Adipositas findet man bereits in der Pubertät mindestens eine dieser Folgeerkrankungen“, sagt PD Dr. med. Susanna Wiegand, Leiterin des Bereichs Adipositas am Sozialpädiatrischen Zentrum der Charité Berlin und Vizepräsidentin der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG). Unbehandelt drohen die Stoffwechselentgleisungen in manifeste und lebensbedrohliche Erkrankungen zu münden. Je nach Ausmaß des Übergewichts und der familiären Vorbelastung steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleber oder Diabetes Typ 2 – Krankheiten, die lange Zeit als typische Alterskrankheiten galten.

Metabolische Entzündung“: Warum Menschen mit starkem Übergewicht häufiger an Typ-2-Diabetes erkranken

Starkes Übergewicht als Wegbereiter für ein Metabolisches Syndrom

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