Krank durch Büroluft

(djd). Wenn in deutschen Büros immer mehr Kollegen über Hautirritationen, unerklärlichen Schwindel oder störende Konzentrationsschwäche klagen, kann es sich um Symptome des sogenannten Sick-Building-Syndroms handeln. Schätzungen gehen davon aus, dass nahezu ein Drittel aller deutschen Büroangestellten unter diesen Symptomen leidet – oder auch unter ständigem Schnupfen und Kopfschmerzen. Vielfach wird die Klimaanlage als Auslöser der Beschwerden identifiziert. Wenn das Lüftungssystem nicht regelmäßig gewartet wird, kann es gefährlichen Krankheitserregern, Schimmelpilzen und Hefen beste Lebensbedingungen bieten.

Auf der Spur der schädlichen Stoffe

Nicht nur die Klimaanlage kann die Ursache dieser Probleme sein. Drucker belasten die Luft mit Feinstaub, Baumaterialien wie Brandschutzmittel, Teppiche und Farben, aber auch Möbel dünsten Schadstoffe aus, die für schlechte Raumluft und ein gesundheitsschädliches Raumklima verantwortlich sein können. Das Tückische an den Verunreinigungen der Luft ist, dass man sie vielfach nicht bemerkt. Sie sind weder zu sehen noch zu riechen, man kann sie nicht spüren und auch nicht schmecken. Deshalb begeben sich zum Beispiel Spezialisten von SGS Institut Fresenius mit empfindlichen Messgeräten auf die Spur der schädlichen Stoffe. Die Experten für Innenraumschadstoffe sind im gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Informationen und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme findet man unter http://www.sgs-institut-fresenius.de. Sogar geringste Mengen an Schadstoffen kann das Prüfinstitut analysieren. Und das ist sehr wichtig – denn schließlich sind viele Stoffe derart schädlich, dass sie schon in kleinen Mengen die Gesundheit gefährden.

Prüfung vieler Materialien

Der Nachweis der Stoffe, die für die gesundheitlichen Störungen ursächlich sind, kann sich auf viele Materialien beziehen. So werden zum Beispiel Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen, Wandfarben, elastische Fußbodenbeläge wie beispielsweise Linoleum, textile Bodenbeläge und Polsterleder untersucht. Bei der Prüfung der Klimaanlagen geht es dagegen darum, Rost und Beschädigungen auszuschließen oder das Befeuchterwasser zu überprüfen.

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