Kräftig auf den Putz hauen

(djd). Der erste Eindruck zählt – gerade auch beim Eigenheim. Die Fassade als Visitenkarte des Hauses will gut gepflegt und nach einigen Jahrzehnten auch erneuert werden. Dabei können Bauherren im wahrsten Sinn des Wortes mal so richtig „auf den Putz hauen“, denn verputzte Oberflächen befinden sich in der Beliebtheit der Bundesbürger nach wie vor ganz vorne. Die Materialien sind heute so vielfältig geworden, dass sich bei der Gestaltung individuelle Akzente setzen lassen. Wer die Verschönerung zudem mit einer energetischen Sanierung verbindet, profitiert gleich doppelt.

Clever sanieren

Die Fassade soll Wind und Wetter standhalten, die Bausubstanz schützen und zudem kostspielige Wärmeverluste eindämmen. Wer verhindern möchte, dass auf Dauer die Kosten für das Heizen davongaloppieren, kommt an einer Wärmedämmung kaum mehr vorbei. „Besonders sinnvoll ist es, die energetische Sanierung zeitlich mit einer ohnehin geplanten Fassadenmodernisierung zu koppeln. Dies senkt den Aufwand und damit auch die Kosten – die Dämmung macht sich noch schneller bezahlt“, sagt Dr. Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS). Nach seinen Worten war 2013 das zweitteuerste Jahr aller Zeiten bei den Heizölpreisen in Deutschland, mit durchschnittlich 85 Euro pro 100 Liter. Betreiber einer Ölheizung zahlen heute doppelt so viel wie noch 2003. Dr. Setzler: „Das einzig wirksame Gegenmittel gegen hohe Heizkosten ist eine professionell ausgeführte Wärmedämmung.“

Individuell gestalten

Neben dem Nutzen für Portemonnaie und Umwelt bietet die Sanierung zugleich die Möglichkeit, das Eigenheim nachhaltig zu verschönern. Unter http://www.heizkosten-einsparen.de gibt es mehr Informationen dazu sowie einen praktischen Modernisierungsrechner für Hausbesitzer. Gerade für große Wandflächen stellen Putze eine beliebte und vielseitige Lösung dar. Verschiedene Strukturen, Reibe- oder Kratzputze schaffen in Verbindung mit der Wunschfarbe eine individuelle Optik. WDVS lassen sich aber ebenso mit anderen Fassadenmaterialien wie etwa Holz, Keramik oder Klinker verbinden.

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