Kooperation statt Konkurrenz bei Herzrhythmusstörungen

Für die Patienten entfällt zukünftig die Anreise in die Stadtmitte von Hamburg. Denn die Kardiologie in der Asklepios Klinik Harburg wird ab sofort regelhaft durch erfahrene Elektrophysiologen aus der Asklepios Klinik St. Georg unterstützt. „Ich freue mich, dass wir durch die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus St. Georg unser Untersuchungs- und Behandlungsangebot erweitern können“, sagt Dr. Britta Goldmann, neue Chefärztin der Kardiologie der Asklepios Klinik Harburg. „Herzschrittmacher und Defibrillatoren setzen wir seit Jahren ein. Jetzt können wir auch komplexe Rhythmusstörungen elektrophysiologisch behandeln“, so Goldmann. Damit sind vor allem so genannte Katheterablationen gemeint, bei denen Nervenzentren, die den Herzrhythmus gefährlich beschleunigen oder durcheinanderbringen, mit einem elektrischen Impuls außer Gefecht gesetzt werden.

Durch die enge Kooperation erhalten Patienten die Möglichkeit, sich bei komplexen Eingriffen eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen. Die Abteilung von Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck in der Asklepios Klinik St. Georg ist mit jährlich mehr als 5.000 stationären Patienten die größte im norddeutschen Raum. Etwa 2.000 Katheterablationen werden dort jährlich durchgeführt. Damit liegt das Zentrum deutschlandweit an dritter Stelle – und deutlich vor der Charité. Das Team von Prof. Karl-Heinz Kuck unterstützt die Kollegen in Harburg – und davon profitieren Patienten ab sofort: Sie werden in Harburg untersucht und behandelt und können bei besonders schwierigen Fällen in St. Georg nahtlos weiter behandelt werden. Auch in der Fortbildung wird die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken enger: Eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung ist ebenso geplant wie die Durchführung von Symposien zum Thema Elektrophysiologie.

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