Kontaktlinsen – die unsichtbare Alternative zur Brille

Augenlasern:

Viele Menschen sind heutzutage auf eine Sehhilfe angewiesen. Doch nicht jeder möchte eine Brille tragen, sei es aus Gründen der Ästhetik oder weil die Person beispielsweise viel Sport treibt. In diesem Fall sind Kontaktlinsen eine Alternative. Optimal auf das Auge abgestimmt, stellen sie das Sehvermögen genauso wieder her wie eine Brille. Dieser Beitrag erläutert, was Kontaktlinsen von einer Brille unterscheidet, welche Arten von Linsen es gibt und wie die erste Anpassung erfolgt.

Eine Sehhilfe für jedermann

Grundsätzlich sind Kontaktlinsen für jeden Menschen tragbar. Einzige Ausnahme bildet eine Störung der Tränenzusammensetzung. Diese natürliche Flüssigkeit ist im Auge unabdingbar, damit die feinen Kunststoffschalen auf dem Tränenfilm schwimmen können. Egal ob kurzsichtig oder weitsichtig, Kontaktlinsen existieren in den unterschiedlichsten Ausführungen. Selbst eine Hornhautverkrümmung lässt sich damit ausgleichen. Im Gegensatz zu einer Brille erfordert die Kontaktlinse jedoch eine weitaus intensivere Pflege, denn Verunreinigungen auf der Oberfläche können Entzündungen im Auge auslösen.

Arten von Kontaktlinsen

Es gibt eine große Auswahl an Linsen, die für verschiedene Ansprüche entwickelt wurden:

  • Tageslinsen
  • 14-Tages-Linsen
  • Monatslinsen
  • Jahreslinsen

Die ersten drei Varianten sind sogenannte weiche Linsen, die Jahreslinse ist ein hartes Modell und wird individuell für den Träger angepasst. Daneben gibt es die Unterscheidung in Einstärkenlinsen und Mehrstärkenlinsen (Gleitsicht). Alle Formen unterscheiden sich im Preis. Hinzu kommen qualitative Unterschiede je nach Hersteller, die ebenfalls einen Einfluss auf die Kosten haben.

Das erste Paar Linsen

Das Auge ist ein sehr empfindliches Organ, deshalb sollten Personen sorgfältig vorgehen, wenn sie von einer Brille auf Kontaktlinsen umsteigen möchten. Hierzu gehört zunächst eine Anpassung der Linsen durch einen Augenarzt oder Optiker. Er untersucht beide Augen genau und berechnet notwendige Werte wie:

  • Stärke der Seheinschränkung
  • Zylinder und Achse (bei Hornhautverkrümmung)
  • Basiskurve der Linse – abhängig von der Größe des Augapfels
  • Durchmesser der Linse
  • eventuell Additionswert (bei Mehrstärkenlinsen)

Anschließend schlägt der Fachmann für Kontaktlinsen geeignete Modelle vor. Zudem erläutert er, wie die Linsen eingesetzt und gepflegt werden. Beim Probetragen kann die Person feststellen, wie sie mit der ausgewählten Linse zurechtkommt. Gegebenenfalls wird eine weitere Linse getestet. Darüber hinaus sollte der Träger halbjährliche Kontrollen beim Augenarzt durchführen lassen, um zu überprüfen, ob seine Augen die Linsen weiterhin gut vertragen.

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