Konsumstimmung trotz steigender Preise stabil

(djd). Die Preise in Deutschland sind in diesem Jahr insgesamt zwar moderat, aber dennoch spürbar gestiegen. Ein Grund dafür waren die extremen Wetterverhältnisse, welche die Ernte der Landwirte geringer ausfallen ließen als erwartet. Somit stiegen die Preise für Lebensmittel um mehr als fünf Prozent auf das höchste Niveau seit 2008. Auch die steigenden Energiekosten tragen dazu bei, dass viele Bundesbürger im Moment auf größere Anschaffungen lieber verzichten. Insgesamt sind die Bundesbürger aber dennoch vorsichtig optimistisch. Das ergab der Creditplus-Verbraucherindex im Herbst 2013.

Vorsichtig optimistisch

Die Hochstimmung der Verbraucher, die sich bei der letzten Erhebung des Verbraucherindex im Februar 2013 abzeichnete, ließ zum Herbst hin nur etwas nach: 72 Prozent blicken derzeit optimistisch in die Zukunft, vor einem halben Jahr waren es noch 75 Prozent. Dennoch stehen die Bundesbürger der Zukunft überwiegend mit positiven Erwartungen gegenüber. Zwischen den Geschlechtern gibt es in Sachen Optimismus kaum Unterschiede. Mit 74 Prozent liegen die Männer, die sich als Optimisten bezeichnen, knapp über dem Durchschnitt von 72 Prozent.

Lediglich 23 Prozent glauben derzeit nicht daran, dass sich ihr Lebensstandard in nächster Zeit verbessern wird. Vor fünf Jahren, also im Herbst 2008, lag die Zahl der Deutschen, die ihre finanzielle Zukunft pessimistisch einschätzten, noch bei 36 Prozent. Mehr Informationen zu Themen rund ums Geld gibt es unter http://www.creditplus.de.

Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei Familien

Vor allem Mehrpersonenhaushalte würden in Deutschland derzeit gerne mehr ausgeben, als sie können. Neue Möbel oder Elektrogeräte müssen bei diesen Konsumenten überdurchschnittlich häufig angeschafft werden, etwa in der Familiengründungsphase. Jeder zweite Haushalt mit drei bis vier Personen gehört in die Gruppe der sogenannten konsumgeneigten Verbraucher – verfügt aber nicht über die entsprechenden Mittel. Bei keiner anderen Haushaltsgröße ist die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit so groß.

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