Kongress-Pressekonferenz im Rahmen der 63. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGKN

Bewegung, Sprache, Gedächtnis oder Emotionen entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Gebiete des Gehirns. Sie sind in sogenannten Netzwerken organisiert. Wird der Datenfluss zwischen den räumlich teilweise weit auseinanderliegenden Knotenpunkten beeinträchtigt, können auch vergleichsweise kleine Läsionen, – etwa durch ein Blutgerinnsel bei Schlaganfall -, zu erheblichen Störungen der neuronalen Verschaltungen führen. Zu den möglichen Folgen gehören etwa der Ausfall des Sprachvermögens und -verstehens, die Aphasie, oder Lähmungen.

Netzwerkstörungen des Gehirns durch Schlaganfall, Depressionen, Verletzungen oder Epilepsie und wie man sie heute mit personalisierten Therapien behandeln kann, sind eines der Hauptthemen der 63. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e. V. (DGKN), die vom 28. bis 30. März 2019 in Freiburg stattfindet. Sie sind auch Gegenstand der Pressekonferenz der DGKN am Donnerstag, dem 28. März vor Ort.

Durch Fortschritte in Gendiagnostik, Bildgebung und personalisierter Medizin kann heute auch vielen Patienten mit Epilepsie geholfen werden, die bislang nicht ausreichend auf Medikamente angesprochen haben. Welche Therapieansätze durch Präzisionsmedizin konkret möglich sind, erläutern Experten auf der Pressekonferenz.

Was können Ärzte heute tun, damit Kopfschmerzen nicht chronisch werden? Der aktuelle Stand der Therapiemöglichkeiten ist ein weiterer Inhalt der Kongress-Pressekonferenz. Im Fokus stehen auch die individuellen Risikofaktoren sowie die Bedeutung der frühzeitigen und korrekten Diagnostik des weit verbreiteten Leidens.

Als Medienvertreter laden wir Sie herzlich ein, den Kongress und die Kongress-Pressekonferenz anlässlich der 63. Jahrestagung der DGKN zu besuchen und darüber zu berichten.

Zur Kongress-Homepage/Hauptprogramm:

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Kongress-Pressekonferenz zur
63. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e. V. (DGKN)
Termin: Donnerstag, 28. März 2019, 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort: Raum Luzern 1 + 2 im Novotel Freiburg
Anschrift: Konrad-Adenauer-Platz 2, 79098 Freiburg im Breisgau

Vorläufige Themen und Referenten:
– Neuroplastizität bei Schlaganfall 1: Dank gezielter Hirnstimulation wieder gehen und sprechen lernen?
Professor Dr. med. Cornelius Weiller, Kongresspräsident der 63. Jahrestagung der DGKN, Präsident der DGKN, Direktor der Neurologischen und Neurophysiologischen Universitätsklinik Freiburg
– Neuroplastizität bei Schlaganfall 2: Ein Patient berichtet: so habe ich wieder sprechen gelernt
Stephan Bäckert, Vörstetten
– Neuroplastizität bei Depressionen und Alzheimer: Räumlich und zeitlich optimierte elektromagnetische Hirnstimulation (closed loop EEG-TMS) bringt neue Hoffnung
Professor Dr. med. Ulf Ziemann, Zentrum für Neurologie, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt neurovaskuläre Erkrankungen, Tübingen
– Epilepsie: Weniger Anfälle durch Präzisionsmedizin – State of the Art
Professor Dr. med. Felix Rosenow, MHBA Leiter des Epilepsiezentrums Frankfurt Rhein-Main, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
– Was tun, damit Kopfschmerzen nicht chronisch werden? Risikofaktoren, Vorbeugung und moderne Therapieoptionen
Priv.-Doz. Dr. med. Charly Gaul, Ärztlicher Leiter der Migräne- und Kopfschmerzklinik Klinik Königstein, Königstein im Taunus

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Kontakt für Journalisten:
Pressestelle DGKN
Dr. Adelheid Liebendörfer und Heinke Schöffmann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-173
Fax: 0711 8931-167

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