Kompetenzen bündeln: Neue Strukturen in der MHH-Psychiatrie

Neue Strukturen, um die Kompetenzen zu bündeln: Die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie wird zum 1. April 2013 einige organisatorische Veränderungen in der Klinik vornehmen.

1. Die beiden Institutsambulanzen – eine auf dem MHH-Campus und eine am Standort Podbielskistraße 158 – werden auf dem MHH-Campus fusioniert. „Wir werden die Kompetenzen hier auf dem Campus bündeln, die Angebote für die Patienten werden sich deutlich verbessern“, betont Klinikdirektor Professor Dr. Stefan Bleich. Es wird deutlich mehr Gruppenangebote für Patienten zum Beispiel mit Depressionen, Suchterkrankungen oder auch Demenzerkrankungen geben. Aber auch viele Spezialsprechstunden wie beispielsweise für Tourette-Patienten oder für Mütter mit Schwangerschaftsdepressionen sind ab 1. April auf dem MHH-Gelände erreichbar. In den Institutsambulanzen werden Menschen mit schweren, oft chronifizierten psychischen Erkrankungen behandelt, in der MHH-Psychiatrie sind es etwa 1000 Patienten pro Jahr.

2. Die Sozialpsychiatrische Beratungsstelle in der Podbielskistraße 158 wird an diesem Standort bleiben und dort für alle Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes zuständig sein. Unter dem Dach der Region Hannover werden dort ambulante Hilfsangebote für psychisch Kranke und deren Angehörige zur Verfügung gestellt.

3. Die Tageskliniken „Sozialpsychiatrische Tagesklinik“ (SPT) und die „Lister Tagesklinik“ (LTK) werden mit der „Tagesklinik zur Behandlung von Suchterkrankungen“ (TaBS) zum „Tagesklinischen Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie“ (TZPP) zusammengefasst. Standort des neuen Zentrums ist die Podbielskistraße 158 in der List. „Dieses neue Kompetenzzentrum zur tagesklinischen Behandlung von seelischen Erkrankungen ist eine Innovation in Hannover und ein absolutes Novum“, erklärt Professor Bleich. Auch hier wird das Angebot für die Betroffenen vergrößert. Zusätzlich zur Ergotherapie oder Arbeitstherapie wird die Psychotherapie ein neuer Schwerpunkt sein.

„Durch die Fusionierung der beiden Institutsambulanzen auf dem MHH-Campus kann die Behandlungszahl vergrößert werden“, fasst Professor Bleich zusammen. „Die Sozialpsychiatrische Beratungsstelle unter dem Dach der Region Hannover wird unverändert fortgeführt, das Angebot des tagesklinischen Kompetenzzentrums kann ebenfalls beträchtlich erhöht werden.“

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