Komfort auf Knopfdruck

(djd). Jeden Morgen das alte, quietschende Garagentor per Hand öffnen, das Auto herausfahren, aussteigen und das Tor wieder schließen: So mancher Hausbesitzer würde sich wünschen, auf diesen unfreiwilligen Frühsport verzichten zu können. Mit neidischem Blick schaut man dann auf den Nachbarn, der ein Tor mit Motorantrieb besitzt und zum Öffnen und Schließen nur noch die Fernbedienung zu betätigen hat. Diese Bequemlichkeit lässt sich für ältere Garagen auch nachrüsten: Oft ist dafür das komplette Tor zu erneuern – bisweilen reicht es aber auch, lediglich die Automatisierung nachzurüsten.

Nachrüsten oder austauschen?

Ob sich ein Garagentor dafür eignet, lässt sich pauschal allerdings nicht sagen, erläutert Experte André Weyer vom Garagentorhersteller Novoferm in einem Interview mit dem Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Der Grund dafür: Bei älteren Schwingtoren kann es möglich sein, dass bei einer Nachrüstung mit einem Motorantrieb nicht alle aktuell gültigen Richtlinien und Normen erfüllt werden. Der Laie ist mit der Beurteilung alleine überfordert und sollte sich daher an Fachbetriebe vor Ort wenden. „Die Handwerker können beurteilen, ob eine Nachrüstung der Automatisierung möglich ist oder ob ein Kompletttausch des Tores notwendig wird“, erklärt André Weyer. Unter http://www.novoferm.de findet man Ansprechpartner in der Nähe.

Tor-Typen auswählen

Der Fachmann kann auch zur Auswahl des Tor-Typs beraten: Immer noch weit verbreitet sind die klassischen Schwingtore, die in einem Schritt öffnen und schließen. Als platzsparende Alternative werden aber auch Sektionaltore immer beliebter: Sie fahren in einzelnen Segmenten nach oben und wieder nach unten und benötigen somit weniger Fläche vor der Garage – oft reicht hier der Platz, um noch ein zweites Auto abzustellen. Hinzu kommen bei modernen Toren eine verbesserte Wärmedämmwirkung und andere sinnvolle Details. Ein Beispiel dafür ist etwa eine LED-Beleuchtung, die direkt in den Motorantrieb integriert ist. Die Garage wird damit besonders energiesparend ausgeleuchtet.

Verbesserter Einbruchschutz

Mit einer Modernisierung lässt sich nicht nur der Bedienkomfort deutlich erhöhen. „Als großes Bauelement an einem Gebäude entwickelt sich das Garagentor zur Visitenkarte des Hauses“, gibt André Weyer zu bedenken. Ein neues Tor wertet somit die gesamte Fassade auf, zumal zahlreiche Farben, Designs und Oberflächen zur Wahl stehen. Ein dritter Aspekt neben Optik und Komfort ist die Sicherheit: Moderne Tore weisen eine deutlich bessere Einbruchhemmung als ältere Modelle auf. Einbrechern wird somit das Leben schwer gemacht. So verfügen etwa Sektionaltore heute fast immer über eine TÜV-geprüfte Einbruchhemmung, die gegen ein Aufhebeln des Tores von außen schützt. „Für Schwingtore ist zudem ein spezielles Tresorprinzip erhältlich, das es den Einbrechern unmöglich macht, an die Verriegelungspunkte zu gelangen“, betont André Weyer.

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