Kolloquium „Validierung der Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeit“

Körperliche Belastungen können zu Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems führen. Deshalb ist es wichtig, mögliche Gefährdungen zu ermitteln. Nach den Leitmerkmalmethoden „Heben, Halten und Tragen“ sowie „Ziehen und Schieben“, die der Beurteilung der manuellen Lastenhandhabung dienen, hat die BAuA ergänzend die Leitmerkmalmethode „Manuelle Arbeit“ entwickelt. Ziel ist die Ermittlung der Belastungen von Händen, Armen, Schultern und Nacken durch wiederholte Kraftaufwendungen, ungünstige Gelenkstellungen, gleichartige Bewegungen und statische Haltungen. Typische Tätigkeiten sind Feinmontage, Sortieren oder Verpacken. Aus der Art, Höhe, Zeitdauer und Häufigkeit der Belastung lassen sich die Wahrscheinlichkeit von gesundheitlichen Störungen und die Notwendigkeit von erforderlichen Gestaltungsmaßnahmen ableiten.

Das gesamte Programm des Kolloquiums befindet sich unter im Internet.

Für die Teilnahme wird keine Gebühr erhoben. Aus organisatorischen Gründen ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Silvia Behrendt, Tel.: 030 51548-4421 oder E-Mail:

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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