Körper UND Geist betrachten – Warum jeder Frauenarzt ein guter Psychosomatiker sein muss

„Das Erwachsenwerden ist geprägt von persönlicher Unsicherheit und von Gefah-ren wie beispielsweise Essstörungen. Der Übergang zur Schwangerschaft/Geburt ist eine Herausforderung mit vielen Freuden aber auch Ängsten um die Gesundheit des Kindes“, so Kentenich. Das Wochenbett selbst sei von Erwartungen gekenn-zeichnet, jedoch auch von Problemen wie einer Wochenbettdepression. „Schließ-lich ist der Übergang in die Wechseljahre ein Thema, das nicht nur allein körperlich-hormonell gesehen werden darf.“

Weiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“ zwingend
Demzufolge müssen alle angehenden Frauenärztinnen und Frauenärzte die Weiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“ erwerben, so Kentenich. „Hier erhalten sie fundiertes Wissen zur Gesprächsführung und zur Theorie der psycho-somatischen Medizin.“ Ihre eigene Stellung im Arzt-Patienten-Verhältnis werde in Balintgruppen bearbeitet.
(idw, 10/2010)

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