Königliche Feste auf die feine englische Art

(djd). Flirrende Sterne und farbenprächtige Fontänen erstrahlen im Rhythmus der Musik am sommerlichen Abendhimmel, und das Publikum hält die Luft an. Der fulminante Lichtertanz zieht alle in seinen Bann, die in den Herrenhäuser Gärten in Hannover den Internationalen Feuerwerkswettbewerb besuchen. In diesem Jahr nimmt am 31. Mai ein englisches Team an der Festreihe teil, zuvor bieten Kleinkunst und Musik britische Unterhaltung für die ganze Familie.

Ohnehin steht die Region Hannover 2014 ganz im Zeichen des Union Jack. Der Grund: Vor 300 Jahren wurde der hannoversche König Georg I. zum Herrscher von Großbritannien gekrönt. Vier weitere Welfenkönige folgten ihm auf dem Thron. Mit der Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837“ wird die Epoche der Personalunion in Schlössern und Museen gewürdigt und ist in zahlreichen Festivals und Veranstaltungen nachzuerleben.

Pferderennen und Gartenschau

„Very british“ wird es auch am 18. Mai auf der Galopprennbahn in Langenhagen: Beim Hannoversch-Britischen Renntag sind Vollblutpferde im vollen Lauf zu erleben, Wettfieber inbegriffen. Ein britisches Gartenfestival lädt vom 6. bis 9. Juni in den englischen Landschaftspark Georgengarten ein – benannt nach Georg IV. Und auf einer Modenschau am 27. September präsentieren junge Designer neue Kreationen, inspiriert von der Pracht am britischen Hof. Unter http://www.hannover.de/britischesjahr gibt es Auskünfte zu allen Veranstaltungen, die Seite http://www.visit-hannover.com liefert weitere Informationen für Gäste.

Barocke „Castingshow“

Eigens für das britische Festjahr in Hannover wurde die Oper „George“ geschrieben. Sie feiert am 26. September ihre Uraufführung und erzählt von einer historischen „Castingshow“: Georg Friedrich Händel bekam 1719 von König Georg I. einen Kompositionsauftrag und ließ Sänger dafür vorsingen. Wie die Krönung Georgs I. in der Westminster Abbey ablief, ist ab 15. Mai in „God save King George“ nachzuerleben. Und in der Barockoper „King Arthur“ von Henry Purcell besingen am 20. und 21. September Solisten und 100 Choristen die Schönheit Britanniens.

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