Kloster, Konzerte und Kneippkuren

(djd). In der Natur oder an Orten mit spiritueller Atmosphäre fällt es leicht, dem hektischen Alltag zu entfliehen. Ottobeuren etwa mit seiner fast 1.250 Jahre alten Benediktinerabtei bietet jedoch nicht nur religiöse Besinnung, sondern auch kulturellen Hochgenuss. Marktgemeinde und Kloster liegen inmitten der sanften Hügellandschaft des Unterallgäus rund 110 Kilometer westlich von München. Die prächtige Barockbasilika und der Kaisersaal mit jeweils prunkvoller Innenausstattung ziehen Kunstliebhaber und Musikfreunde gleichermaßen an.

Bei den Ottobeurer Konzerten (9. Mai bis 22. September 2013) geben sich Jahr für Jahr hochkarätige Musiker und Dirigenten die Ehre. Am 23. Juni zum Beispiel sind das Orchester der KlangVerwaltung München und die Chorgemeinschaft Neubeuern unter Leitung von Enoch zu Guttenberg mit einer Aufführung des Verdi-Requiems zu Gast. Das Spektrum der Konzerte im Kaisersaal reicht von Kammermusik bis Jazz und bietet auch Nachwuchskünstlern ein Podium. Jeden Samstagnachmittag (April bis November) finden außerdem – meist kostenlose – Orgelkonzerte in der Basilika oder in der evangelischen Erlöserkirche statt. Unter http://www.ottobeuren.de gibt es weitere Informationen dazu. Ottobeuren ist auch die Heimat von Pfarrer Sebastian Kneipp und somit ein traditionsreiches Gesundheitszentrum, wo neben den Therapieformen der Kneippschen Lehre auch Naturmedizin, Yoga und Wellness auf dem Programm stehen.

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