Klinische Prüfungen an dementen Menschen? Ein Thema im Studiengang Clinical Trial Management

Um Demenzerkrankungen künftig besser heilen zu können, diskutiert die
Bundesregierung derzeit über eine „Probandenverfügung“. Mit einer solchen
Verfügung soll es Probanden ermöglicht werden, der Teilnahme an einer
klinischen Studie im Vorfeld einer Demenzerkrankung zuzustimmen.

Die Probanden wissen zum Zeitpunkt der Einwilligung nur wenig über die
potenziellen Nebenwirkungen. Sicher ist allerdings, dass ihnen selbst der
mögliche Nutzen des getesteten Medikaments nicht mehr helfen wird. Es
handelt sich um einen Gruppennutzen: Der Einzelne willigt in einen Versuch
ein, während positive Erkenntnisse erst zukünftigen Patienten mit dem
gleichen Krankheitsbild zugutekommen.

Kann man einer Teilnahme an einer klinischen Studie per Verfügung vorab
zustimmen? Ist dies ethisch vertretbar? Um die Risiken für Probanden
möglichst gering zu halten und eine sichere Versorgung mit Arzneimitteln und
Medizinprodukten zu gewährleisten, gibt es zahlreiche Regularien. Dies sind
Themen, mit denen sich der Fernstudiengang Clinical Trial Management der
Beuth Hochschule für Technik Berlin beschäftigt.

Der Master Clinical Trial Management wird seit dem Wintersemester
2010/2011 am Fernstudieninstitut der Beuth Hochschule für Technik Berlin
angeboten. Das Studium führt zum international anerkannten Grad Master of
Science und ist speziell auf Teilnehmer/-innen ausgerichtet, deren fachlicher
und/oder beruflicher Hintergrund den Naturwissenschaften zuzuordnen ist.
Das Studium startet am 1. Oktober 2016, Anmeldungen sind noch bis zum 1.
September 2016 möglich.

Kontakt:
Tel. (030) 4504-2100 oder per E-Mail: fsi@beuth-hochschule.de

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