Kleine Ursache – große Wirkung

(djd). Probleme mit verstopften Abflüssen im Bad oder in der Küche sind oft hausgemacht. Viele denken nicht an die Folgen und entsorgen die verschiedensten Abfälle über das Waschbecken: Essensreste, Fett, Haare und sogar Putzlappen wurden schon in zugesetzten Rohren gefunden. Das Problem: Auch vermeintlich kleine Hinterlassenschaften bilden zusammen mit dem Kalk im Wasser über die Jahre eine betonharte Schicht im Abflussrohr – bis irgendwann gar nichts mehr geht. „Feste Bestandteile haben im Abfluss nichts zu suchen, sondern sollten über den Hausmüll entsorgt werden“, rät Abwasser- und Entsorgungsexperte Uwe Türpe, Inhaber des gleichnamigen Fachbetriebs. Auch Fett führe oft zu verstopften Rohren: „Besser ist es, die Pfanne nach dem Kochen mit einem Haushaltstuch auszuwischen, statt sie in den Abfluss auszukippen.“

Wer die Tipps – etwa unter http://www.kanaltuerpe.de – beherzigt, kann viele Rohrnotfälle von vornherein vermeiden. Kommt es doch einmal zu einer Verstopfung, helfen Fachbetriebe mit speziellem Gerät schnell weiter. Zur Vorsicht rät Türpe im Umgang mit Hausmitteln oder handelsüblichen Abflussreinigern. Das Problem: Wenn ein Mittel nicht wirkt, versuchen es Verbraucher oft noch mit einem zweiten Pulver. „Dabei können sich durch die ätzenden Bestandteile der Reiniger oft gefährliche Chemiecocktails bilden, bis hin zu giftigem Chlorgas“, so Uwe Türpe.

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