Kleine Gärten mit schmalen Sonnenschirmständern beschatten

(mpt-13/42). Besitzer kleiner Gärten wissen, dass man sich beim Gestalten überschaubarer Grünflächen genau überlegen muss, was wie positioniert werden soll. Zwischen Blumenbeet und Gartenzaun bleiben oft nur wenige Quadratmeter für Gartenmöbel oder Dekoration. Menschen, die sich gerne draußen aufhalten, wünschen sich aber einen Sonnenschirm, der Schutz vor der schädlichen UV-Strahlung bietet. In einem kleinen Garten sollte der Schattenspender dabei so wenig Platz wie möglich einnehmen. Da der Schirmständer den größten Raumanteil am Boden belegt, sollte beim Kauf genau auf dessen Ausführung geachtet werden. Platzsparende Varianten sind für kleine Gartenparadiese die passende Wahl. Welcher Ständer der beste für das eigene Stück Grün ist, hängt sowohl von der Beschaffenheit des Sonnenschirms als auch von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Mobile Schirme sind flexibel

Klassische Schirmständer stützen das gespannte Schirmtuch mittig ab. Varianten, die problemlos fahrbar sind, machen einen zweiten Schirm überflüssig, denn sie können vom Nutzer je nach Sonnenstand genau dort platziert werden, wo Schutz benötigt wird. Das geschieht fast ohne Kraftaufwand und unliebsames Bücken. Die mobilen Schirmständer des Herstellers May können beispielsweise leicht umgeklappt werden, wenn man die seitliche Teleskopstange auszieht. Das löst die Arretierung der Rollen im Ständersockel, der Schirm kann nun verschoben werden. Ist die passende Gartenecke gefunden, wird die Teleskopstange wieder senkrecht gestellt und zusammengeschoben, damit sind die Rollen erneut festgestellt und der Ständer steht wieder stabil. Für das Bewegen des Schirmständers muss der Schirm nicht geschlossen werden, das Ganze funktioniert auch bei aufgespanntem Schirm.

Sonnenschirmständer: An der Wand befestigt

Soll gar keine Bodenfläche vom Schirmständer belegt werden, bietet sich eine Wandhalterung an. Ihre stabile Hülse ist mit einer robusten Grundplatte fest verbunden. Mit Dübeln wird diese einfach an die Hauswand geschraubt und macht damit einen Schirmständer auf dem Gartenboden überflüssig. Vor allem für Gärten mit sehr wenig Stellfläche bieten sich Schirme mit Wandbefestigung an.

Den Schirmständer „verstecken“

Interessant gerade für Kleingartenbesitzer: Sonnenschirmständer können auch im Boden „versteckt“ werden. May etwa bietet für seine Mittelmast- und Freiarmschirme geeignete Bodenhülsen an, die im Boden einbetoniert werden und damit ein störendes Ständerelement unnötig machen. Auf ( http://www.may-online.com ) gibt es hierzu mehr Informationen. Diese verborgene Variante erfreut sich vor allem in kleinen Gärten großer Beliebtheit. Doch auch Grünflächen mit besonderer Architektur oder einem bewusst einheitlichen Design profitieren vom versteckten Schirmständer. Mit der Bodenhülse bleibt die Stellfläche fast komplett nutzbar, Beschwerungselemente werden nicht zur lästigen Stolperfalle. Höhenunterschiede gibt es ebenfalls nicht, der Boden bleibt eben.

Kleingartengestaltung – Tipps und Tricks:

Beim Gestalten kleinerer Gartenoasen sollten weder dicke Sichtschutzzäune noch hohe Hecken zum Einsatz kommen. Sie verengen den wenigen Raum optisch, der Garten wirkt gedrungen.

Ein Buchsbaum, in Kegel- oder Pyramidenform geschnitten, fungiert als geometrisches Highlight im Garten und nimmt dabei wenig Platz weg.

Ein Netz von einzelnen Gartenwegen zerteilt das ohnehin schon kleine Grün noch weiter. Ein längerer Weg, der dafür an jeder Ecke des Grundstücks vorbeiführt, ist die bessere Wahl.

Großzügig wirkt das Grundstück, wenn mehrere Ebenen geschaffen werden. Liegt die Terrasse höher als die Rasenfläche, ist das ideal. Auch das Anlegen einiger Beete als Hochbeete lässt den kleinen Garten größer und abwechslungsreicher wirken.

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