Kirchliche (Fach)Hochschulen fest etabliert als wissenschaftliche Akteure

Das von der Rektorenkonferenz kirchlicher (Fach)Hochschulen (RKF) in Auftrag gegebene Projekt Leistungsprofile kirchlicher (Fach)Hochschulen unterstreicht die starke Stellung der kirchlichen (Fach)Hochschulen in den von ihnen angebotenen Studienbereichen. Im Jahr 2011 studierten knapp 20.000 Studierende an kirchlichen (Fach)Hochschulen. Diese stellen damit ein Viertel aller (Fach)Hochschulabsolvent(inn)en aus dem Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens und bilden somit einen erheblichen Teil der Fachkräfte in diesen Bereichen aus. Besonders auffallend ist die gute Betreuungsrelation in Studium und Lehre. Sie ist an den kirchlichen (Fach)Hochschulen deutlich besser als bei den vergleichbaren Studienbereichen der staatlichen Hochschulen oder der privaten (Fach)Hochschulen.

Die Drittmitteleinwerbung je Professor(in) ist an kirchlichen (Fach)Hochschulen ähnlich hoch wie in den vergleichbaren Bereichen an staatlichen (Fach)Hochschulen. Ihre Forschungsstärke zeigt sich auch darin, dass aktuell elf Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Bildung, Inklusion und Versorgungsforschung der kirchlichen (Fach)Hochschulen in die Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aufgenommen wurden.

Die potentiell wachsende ökonomische und gesellschaftliche Relevanz des Sozial- und Gesundheitssektors in Deutschland, aber auch in den angrenzenden Ländern, hat für die kirchlichen (Fach)Hochschulen für die Zukunft eine wichtige strategische Bedeutung.
Hierzu gehören die in diesen Bereichen festzustellenden Akademisierungstendenzen sowie die damit korrelierenden Qualifikationsbedarfe, gerade im Bereich der Kindheitspädagogik sowie in der Pflege und im Gesundheitswesen.

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