Kirchenburg und Orgelbaumuseum

(djd). Mit dem Eintritt in den Ruhestand beginnt für viele Menschen die schönste Zeit des Lebens. Nach einem langen Arbeitsleben und Sorge für die Kinder ist nun endlich Zeit für all das, was man immer schon tun wollte – Hobbys, Ehrenämter und natürlich Urlaubsreisen. So mancher Senior entdeckt nun auch lange schlummernde Interessen wieder, beispielsweise für Kunst und Kultur. So liegt es nahe, seine Reisen zu Orten zu unternehmen, die all das bieten – beispielsweise das unterfränkische Städtchen Ostheim vor der Rhön. Neben den bekannten Weltkulturmetropolen wie Paris, Rom oder St. Petersburg finden sich nämlich auch in vermeintlich versteckten Ecken Deutschlands ganz besondere Kostbarkeiten. Alle Informationen zu diesem Ziel gibt es unter http://www.ostheim-rhoen.de nachzulesen.

Lebendige Kirchenburg

Das Mittelgebirge Rhön im Dreiländereck Hessen, Bayern und Thüringen gilt schon durch seine einzigartige Landschaft als Geheimtipp für einen besonderen Urlaub sowie aufgrund der klimatischen Bedingungen als ideale Erholungsregion. Auch Ostheim vor der Rhön trägt den Titel „Luftkurort“ – doch dies ist nicht seine einzige Besonderheit. Hier steht beispielsweise die größte und gleichzeitig eine der am besten erhaltenen Kirchenburgen Deutschlands. 2003 wurde sie zum „Denkmal von nationaler Bedeutung“ erklärt. Beinahe alle Bereiche der Burg sind für Gäste zugänglich. Die Führungen vermitteln auf spannende Weise lebendige Geschichte. Im Museum „Lebendige Kirchenburg“ in den ehemaligen Speicherhäusern („Gaden“) kann die Bedeutung der Anlage für die Menschen Ostheims während sechs Jahrhunderten erfahren werden.

Vogt und Herr

„Wer den großen Turm zu Lichtenberg besitzt, ist oberster Vogt und Herr“ – so lautete eine Weissagung aus dem Mittelalter. Heute ist es allein schon ein Erlebnis, vom Bergfried der Lichtenburg nahe Ostheim aus den wundervollen Blick über die Weiten der Rhön zu genießen. Im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, ist die Lichtenburg heute eine der schönsten Ruinen und malerischsten Ausflugsziele.

Kostbarkeiten der besonderen Art finden sich auch im Orgelbaumuseum im Hanstein’schen Schloss. Seit über 400 Jahren ist Ostheim als Orgelbaustadt bekannt, das Museum stellt aus jeder Epoche Orgeln aus, die noch bespielbar sind und bei regelmäßigen Konzerte auch tatsächlich bespielt werden.

Doch Ostheim vor der Rhön selbst hat sich seine unverfälschte Beschaulichkeit erhalten. Die schönen Fachwerkgebäude und die ehemaligen Adelshöfe in der Innenstadt sind liebevoll restauriert, eine Führung durch den mittelalterlichen Ortskern sollte sich der Besucher auf jeden Fall gönnen.

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