Kinderturn-Kongress: Körperliche Aktivität fördern

„Die körperliche Aktivität zu steigern und sitzende Tätigkeiten zu reduzieren, das sind wesentliche Elemente der Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter“, sagt Professor Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT, der am Expertenkonsens mitgearbeitet hat. Die Empfehlungen der Sportwissenschaftler beschränken sich dabei nicht nur auf die Förderung der körperlichen Aktivität, sondern beziehen auch die Begrenzung des Medienkonsums ein.

Wissenschaftliche Erkenntnisse in Anregungen und Tipps für die Praxis verpackt – das bietet auch der Kinderturn-Kongress am KIT den rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Ziel der Veranstaltung ist es, Maßnahmen für die Förderung der Gesundheit von Kindern und die Bedeutung der Ressourcen Bewegung, Spiel, Sport, Kinderturnen und Ernährung in den Fokus zu rücken“, so Woll. Unter anderem bietet die Veranstaltung drei Hauptvorträge, 160 Praxis-Kurse sowie Theorie-Kurse, eine Come-Together-Party im Tollhaus Karlsruhe und eine Fachausstellung.

Gastland des Kinderturn-Kongresses 2013 ist Österreich. Unter den Hauptreferenten ist der frühere österreichische Olympiasieger im Skispringen Toni Innauer. Über „Fehler und Niederlagen als Humus für die Entwicklung späterer Erfolge“ berichtet er in einem öffentlichen Vortrag am Sonntag, 23.06.2013 von 11.00 bis 11.30 Uhr im Audimax am KIT-Campus Süd (Straße am Forum 1, Geb. 30.95).

Wie in den Vorjahren starten rund 500 Grundschülerinnen und -schüler beim Kongress-Benefizlauf. Mit der Aktion der Initiative „Kinder laufen für Kinder“ sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Geld für die SOS Kinderdörfer.

Der Kinderturn-Kongress richtet sich an Lehrer, Erzieher, Übungsleiter, Trainer, Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, Motologen, Tagespflegepersonen, Ärzte, Funktionäre, Studierende, Eltern, Gesundheitsfachleute, Ernährungsberater und alle am Thema interessierten. Veranstalter sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen (FoSS), der Badische Turner-Bund e. V. (BTB), das Max Rubner-Institut (MRI) und die AOK Baden-Württemberg.

Literatur:
Allgemeine und spezifische Vorschläge zur Förderung der körperlichen Aktivität im Kindes- und Jugendalter – ein Expertenkonsens. Christine Graf, Ralph Beneke, Wilhelm Bloch, Jens Bucksch, Sigrid Dordel, Stefanie Eiser, Nina Ferrari, Benjamin Koch, Susanne Krug, Wolfgang Lawrenz, Kristin Manz, Roland Naul, Renate Oberhoffer, Eike Quilling, Henry Schulz, Theo Stemper, Günter Stibbe, Walter Tokarski, Klaus Völker, Alexander Woll. Monatsschrift Kinderheilkunde 5, 2013:

Weiterer Kontakt:
Margarete Lehné, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-48121, Fax: +49 721 608-45681, E-Mail:

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

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