Kindertheater im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung

Etwa 50 Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule in Gießen wurden gestern zu Premierengästen von „Hansi und Greta – oder Warum fressen Ponys keine Burger?“. Mit dem Theaterprojekt haben sich Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gemeinsam mit dem TINKO Kindertheater auf Gesundheitsmission begeben. Sie entwickelten ein Theaterstück, um Kinder zwischen sieben und zehn Jahren für das Thema gesunde Ernährung zu begeistern.

Das Theaterstück

Im Zentrum des Geschehens stehen Hansi und Greta. Sie begegnen der Hexe Faula Vielfraß und müssen, um aus ihrem Bann zu entkommen, schwierige Rätsel lösen: Wie viele Sorten Hunger gibt es? Warum platzen Erwachsene und vor allem Lehrer nicht, obwohl sie jeden Tag essen? Was ist das große Geheimnis des Essens? In dem 40-minütigen, humorvollen Bühnenstück finden die Protagonisten Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Essen und Ernährung. Dabei benötigen sie immer wieder die Hilfe der jungen Zuschauerinnen und Zuschauer. Gemeinsam ergründen sie natürlich auch, warum Ponys keine Burger fressen, sondern Gras und Heu.

Im Anschluss an jede Vorstellung bietet das Projektteam einen Workshop an, in dem die Kinder das Gelernte gleich anwenden und dadurch besser verinnerlichen. Beim „Zuckerdetektivspiel“ finden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel heraus, welche ihrer Lieblingslebensmittel wie viel Zucker enthalten und welche Lebensmittelalternativen schmecken, „obwohl“ sie gesund sind.

Gastspiele an zwei weiteren Gießener Schulen finden in der nächsten Woche statt. Interessierte Lehrende können das Projektteam danach für weitere Auftritte und Workshops engagieren. Anfragen beantwortet Minke Bach (Minke.Bach@tinko-theater.de, Telefon: 0641 250 2596;
weitere Informationen: www.kleine-buehne-giessen.de).

„Hansi und Greta – oder warum fressen Ponys keine Burger?“ ist Gewinner beim Wettbewerb für Studierende „Was macht gesund?“ im Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und wurde mit 10.000 Euro für die Umsetzung prämiert. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet.

Kontakt:
Wettbewerbsbüro – Wettbewerb für Studierende
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
c/o wbpr / Schumannstraße 5 / 10117 Berlin
Telefon: (030) 288 761 0 / Fax: (030) 288 761 11
E-Mail: info@was-macht-gesund.de

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