Kinder mit Geschwister oder von Eltern mit Typ-1-Diabetes gesucht

Die Forscher möchten durch die TEENDIAB-Studie sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren identifizieren, die speziell während der Pubertät die Entstehung von Typ-1-Diabetes beeinflussen. Dadurch möchten die Wissenschaftler auch herausfinden, warum gerade Jugendliche besonders oft an Typ-1-Diabetes erkranken. Die Häufigkeit von Typ-1-Diabetes erreicht nämlich im Alter von zehn bis vierzehn Jahren einen Gipfel.

Bereits 180 Kinder nehmen an der TEENDIAB-Studie teil und helfen der Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler die Fragen zum Typ-1-Diabetes in der Pubertät zu beantworten. Diese Kinder profitieren von regelmäßigen Nachuntersuchungen. Unter anderem werden sie wiederholt auf Inselautoantikörper untersucht, den Vorboten eines Typ-1-Diabetes. Dies kann bei einer Erkrankung vorteilhaft sein: Typ-1-Diabetes tritt dann nicht unentdeckt auf und kann somit nicht zu schweren Stoffwechselentgleisungen führen. Zudem behalten die Studienärzte auch andere Autoimmunerkrankungen im Auge wie Zöliakie und Hashimoto-Thyreoiditis, die oft unerkannt bleiben.

Die TEENDIAB-Studie sucht noch weitere Kinder, die von diesen Untersuchungen profitieren und die Forschung zum Typ-1-Diabetes unterstützen möchten.

Mitmachen können alle Kinder
o ab dem Alter von acht Jahren bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres,
o die mindestens einen Verwandten (Mutter, Vater, Geschwister) mit Typ-1-Diabetes haben

Interessierte Familien melden sich bei der

Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München
Leitung: Prof. Anette-Gabriele Ziegler
Kölner Platz 1
80804 München
kostenlose Hotline: 0800-8284868
E-Mail: TEENDIAB@lrz.tu-muenchen.de
Internet: <www.teendiab.de>

Pressekontakt:
Christine Huber
Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München
Kölner Platz 1
80804 München
Tel. 089/ 3187 2547
E-Mail: christine.huber@lrz.uni-muenchen.de
(idw, 06/2010)

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