Kinder im Glück

(djd). Welches Kind träumt nicht davon, den ganzen Tag mit den geliebten Vierbeinern zu verbringen, neue Freunde zu finden und die Welt auf dem Rücken eines Pferdes oder Ponys entdecken zu können? Ferien auf dem Reiterhof machen es möglich. Darauf sollten Eltern und Kinder achten:

Mit der Familie oder allein?

Ab etwa acht Jahren können Kinder ohne Bedenken allein auf den Reiterhof. Dort ist immer etwas los, vom Ausritt und der Reitstunde über die Kutschfahrt bis hin zum Lagerfeuer. Ist die ganze Familie pferdeverrückt, kann es auch gemeinsam auf den Reiterhof gehen. Bei der Auswahl sollte man auf das Siegel der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) achten. Die von der FN zertifizierten Reiterhöfe findet man im Internet unter http://www.pferd-aktuell.de/reiterferien. Für einen Urlaub auf dem Bauernhof gibt die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) eine Orientierung.

Wo soll es hingehen?

Eltern und Kinder haben die Qual der Wahl. Für den kleinen Geldbeutel und für das erste Schnuppern von Stallluft ist auch ein Ferienlehrgang im Reitverein oder Ponyhof in der eigenen Stadt geeignet. Wenn es echte Reiterferien sein sollen, entscheiden sich viele Eltern für einen Hof in der Nähe – für den Fall, dass Heimweh aufkommen sollte. Darüber hinaus gibt es in ganz Deutschland interessante Angebote – an der Nord- und Ostseeküste zum Beispiel oder in Bayern. Sattelfeste kleine Reiter mit guter Kondition können sich auch an Wanderritte wagen, bei denen sie einen ganzen Tag oder sogar mehrere Woche in einer Gruppe mit dem Pferd unterwegs sind.

Was will das Kind erleben?

Damit aus dem Reiterurlaub das perfekte Ferienglück wird, sollten Eltern vorab mit den Kindern über ihre Wünsche sprechen. Wenn der Nachwuchs etwa ein eigenes Pony betreuen möchte, sind Pflegepatenschaften möglich. Kinder, die vor allem lernen und vielleicht auch ein Reitabzeichen machen wollen, sind in Reitschulen gut aufgehoben, die das Siegel „FN-geprüfte Reitschule“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung tragen.

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