Kinder gemeinsam schützen Modellregionen „Guter Start ins Kinderleben“ zeigen, wie Kindern gezielter geholfen wird

Eine Kinderärztin erkennt den schlechten gesundheitlichen Zustand eines Kindes, der auf Vernachlässigung hindeutet. Im Kindergarten wird das Kind abgemeldet. Die Mutter, die ein weiteres Kind erwartet, sucht die Schwangerenkonfliktberatung auf und erzählt, dass sie ihre Kinder kaum versorgen kann.

Wer merkt, wann das Wohl eines Kindes gefährdet ist? Und wer kümmert sich darum, so früh wie möglich Kind und Eltern zu helfen? Frauenärzte, Hebammen, Kinderärzte, Schwangerschaftsberaterinnen, Erzieherinnen, Arbeitvermittler, Mitarbeiter der Jugendämter – sie alle arbeiten für das Wohl der Kinder, sind aber häufig nicht ausreichend vernetzt, um aus einzelnen Warnsignalen gemeinsam und nachhaltig die richtigen Hilfen zu entwickeln.

Wie es insgesamt zehn Modellregionen in Deutschland gelungen ist, Familien durch eine bessere Vernetzung zwischen den Hilfseinrichtungen früher und zielgerichteter Unterstützung anzubieten, zeigt jetzt das Werkbuch Vernetzung, eine Art „Kochbuch“ für die Kommunen, das zum Nach- und Mitmachen einlädt. Es basiert auf den Erfahrungen des Projekts Guter Start ins Kinderleben, Herausgeber ist das Nationale Zentrum Frühe Hilfen, Autoren sind Wissenschaftler der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie. Wir möchten Ihnen vorstellen, wie sich das System früher Hilfen in den Modellregionen verbessert hat und wie das neue Werkbuch die Erfahrungen weitergibt.

Ihre Gesprächspartner sind:

Dr. Monika Stolz (MdL)
Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Senioren Baden-Württemberg

Dieter Fischer
Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Jugend und Familie
(Modellstandort Ostalbkreis)

Norbert Könne
Stadt Pforzheim, Amt für Jugend und Familie, Leiter Soziale Dienste
(Modellstandort Pforzheim)

Prof. Dr. Jörg M. Fegert
Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
Ärztlicher Direktor

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schultze

Universitätsklinikum Ulm
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Albert-Einstein-Allee 29
D – 89081 Ulm

Tel.: +49 – (0)731 – 500 43025
Fax: +49 – (0)731 – 500 43026
Mail: petra.schultze@uniklinik-ulm.de
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(idw, 04/2010)

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