Kinder als Karrierebremse?

(djd). Gerade Frauen, die viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung und den Job investiert haben, fürchten Nachteile, die die Erfüllung ihres Kinderwunsches mit sich bringt. Wer garantiert, dass es nach der Elternzeit mit dem Wiedereinstieg in den Beruf klappt? Nur wenige Firmen bieten Betriebskindergärten, flexible Kinderbetreuung oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an. So ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht länger nur Privatangelegenheit der werdenden Eltern, sondern auch ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Hinzu kommt noch eine psychische Komponente: Mütter, die nebenbei Karriere machen, sind nicht selten als Rabenmütter verschrien.

Später kann zu spät sein

Kein Wunder, dass der Kinderwunsch aus Angst vor dem Karriereknick verschoben und die Sehnsucht nach einer Familie über Jahre hinweg verdrängt wird. Hat sich das Paar dann finanziell so weit etabliert, dass es bereit für Nachwuchs ist, treten oft unvorhergesehene Probleme auf: Die Natur hat als ideales Gebäralter den Zeitraum zwischen 20 und 30 vorgesehen. Danach ist eine Schwangerschaft zwar immer noch möglich, kann aber mit Schwierigkeiten verbunden sein. Eine umfassende Untersuchung beim Spezialisten kann Gewissheit geben. So können Kinderwunschzentren (Infos unter http://www.kinderwunsch.de) heute mithilfe modernster Diagnostik die Ursachen einer Unfruchtbarkeit ermitteln und individuelle Behandlungen mit guten Erfolgschancen einleiten.

Eizellen stimulieren

Eine der wichtigsten Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit ist das Ausbleiben des Eisprungs. Innerhalb einer Kontrollierten Ovariellen Stimulation (KOS) im Antagonistenprotokoll kann eine Behandlung mit dem Fertilitätshormon Corifollitropin alfa (Elonva) die Eizellen stimulieren. Der Vorteil des Präparates: Da statt wie bisher in der ersten Woche täglich eine Spritze an sieben aufeinanderfolgenden Tagen die Injektion nur einmal zu Beginn des Behandlungszyklus notwendig ist, empfinden Frauen die Behandlung als angenehmer. Die Therapie ist insgesamt patientenfreundlicher und zeitlich besser zu terminieren.

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