Keine Schäden an der Hauswand

(djd). Das Äußere eines Hauses muss im Laufe der Zeit so einiges aushalten: Regen und Hagelkörner prasseln auf die Wände ein, Kinder nutzen die Hausfront als Fußballtor oder Fahrräder lehnen achtlos mit ihren spitzen Lenkern und Pedalen dagegen. Wenn der eingesetzte Außenwandputz dann nicht robust genug ist, sind gerade gedämmte Fassaden anfällig für kleinere Schäden wie beispielsweise unschöne Risse und Dellen. Beim Verputzen sollte deshalb genau auf die Stoßfestigkeit der verwendeten Materialien geachtet werden. Organische Putzsysteme bieten eine widerstandsfähige Lösung, die das Eigentum lange schützt.

Dem Druck standhalten

Pastöse Putze haben eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit. Dank funktioneller Komponenten wie zum Beispiel spezieller Fasern halten sie überdurchschnittlich hohe mechanische Belastungen aus. Die genaue Beschaffenheit der Materialien erklärt die Fachgruppe Putz & Dekor des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. unter http://www.putz-dekor.org. Ein verbreiteter Test zur Stoßfestigkeit ist der Kugelschlagtest: Hier werden Kugeln auf ein Wärmedämmverbundsysteme mit Putzaufbau geworfen. Eine ein Kilogramm schwere Kugel aus einer Fallhöhe von einem Meter entspricht dabei einer Belastung von zehn Joule. Verschiedene Versuche zeigen: Organische Putzsysteme können je nach Systemaufbau zwischen 15 bis 50 Joule aushalten. Das entspricht einer sehr stabilen und damit langfristig intakten Hauswand.

Wie frisch verputzt

Neben ihrer hohen Stoßfestigkeit bieten organische Systeme aus pastösen Putzen weitere Vorteile, um die Schönheit der Hausfassade langfristig zu erhalten. Geeignete Oberputze etwa verschmutzen nicht so schnell. Außerdem verhindern sie Algen- und Pilzbefall. Organische Systeme sind also nicht nur gegen Stöße und Druckschäden, sondern auch gegen Umwelteinflüsse aller Art besonders widerstandsfähig.

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