Keine Chance für schwarze Schafe

(djd). Dieser Fall ging durch die Medien: Ein Bestattungsunternehmer aus Baden-Württemberg soll seinen Kunden über Jahre hinweg hochwertige und entsprechend teure Särge aus Eichen- oder Eschenholz verkauft haben – nach der Trauerfeier seien die Verstorbenen dann aber in preiswerte Fichten- oder Kieferholzsärge umgebettet worden. Gegen den Bestatter ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Während die deutschen Bestatter in ihrer großen Mehrzahl seriös, einfühlsam und mit fairen Preisen arbeiten, gibt es in der Branche auch einige wenige „schwarze Schafe“. Sie haben es relativ leicht, da ihre Dienstleistung von den Hinterbliebenen in der Trauersituation meist nicht so genau geprüft wird.

Professionelle und faire Unterstützung im Trauerfall

Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft ist zwar seit 2004 geregelt, doch im Grunde kann sich jeder Bestatter nennen und einen Gewerbeschein beantragen. Wie können sich Hinterbliebene dann darauf verlassen, dass ihnen der Bestatter eine professionelle und faire Unterstützung im Trauerfall anbietet? Eine besonders verbraucherfreundliche Qualität garantiert etwa das Netzwerk qualifizierter Bestatter, das unter http://www.gute-bestatter.de zu finden ist. Initiiert wurde es von Aeternitas, der gemeinnützigen Verbraucherinitiative Bestattungskultur.

Beratung und umfassende Kostentransparenz

Die am Netzwerk beteiligten derzeit 140 Betriebe müssen insgesamt zwölf Qualitätskriterien erfüllen. Dazu zählen eine fachlich gute Ausbildung, das Eingehen auf die individuellen Wünsche der Kunden, eine umfassende Beratung und Transparenz bei Kosten und Leistungen durch eine offene Preisauszeichnung und detaillierte, schriftliche Kostenvoranschläge. Über die Einhaltung der Kriterien wacht vor allem die Verbraucherinitiative Aeternitas, die Beschwerden von Kunden aufnimmt und auftretende Probleme mit den Betrieben des Netzwerks löst. Die beteiligten Bestatter haben sich verpflichtet, die Initiative als Vermittler zu akzeptieren – denn insbesondere sie haben ein großes Interesse daran, einem Netzwerk ohne „schwarze Schafe“ anzugehören.

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