Keine Chance für Pilze

(djd). Pilze kommen fast überall vor – auch auf und im menschlichen Körper. Manche werden etwa durch Hautschuppen übertragen, andere existieren natürlicherweise in geringer Zahl im Körper, ohne bemerkt zu werden oder zu schaden. Erst durch eine Schwächung des Immunsystems können sie sich so stark vermehren, dass es zu einer spürbaren Erkrankung kommt – einer Pilzinfektion, auch Mykose genannt.

Von Kopf bis Fuß

An der Kopf- und Körperhaut werden Pilzinfektionen meist durch Fadenpilze ausgelöst. Sie verursachen rote, schuppende Flecken, Juckreiz, Bläschen und am Kopf auch Haarausfall. Besteht der Verdacht auf Hautpilz, sollte man vom Arzt eine genaue Diagnose stellen lassen. Viele Frauen leiden im Intimbereich häufiger unter einer Infektion mit Hefepilzen der Gattung Candida albicans. Diese können sich besonders leicht vermehren, wenn die gesunde Scheidenflora geschwächt ist. Dabei kann ein geschwächtes Immunsystem eine wichtige Rolle spielen – neben anderen Auslösern wie Stress, Diabetes und der Einnahme von Antibiotika. Jucken, Brennen, Rötungen und bröckeliger, weißlicher Ausfluss sind die unangenehmen Symptome einer Infektion – siehe auch unter http://www.scheidenpilz.com. Scheidenpilz lässt sich mit rezeptfrei erhältlichen Präparaten aus der Apotheke gut selbst behandeln, beispielsweise mit der bewährten 3-Tages-Therapie mit dem Wirkstoff Clotrimazol, der unter anderem in KadeFungin 3 enthalten ist. Bessern sich die Beschwerden nach dreitägiger Behandlung nicht, sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Mit Nagelpilz zum Arzt

Stark verbreitet ist auch Fußpilz, von dem in Deutschland Schätzungen zufolge fast jeder Dritte betroffen ist. Ursache sind auch hier meist Fadenpilze, die sich besonders in den Zehenzwischenräumen ausbreiten. Fußpilz ist zwar harmlos, aber sehr lästig und hartnäckig. Man sollte ihn deshalb konsequent mit geeigneten Medikamenten behandeln und außerdem auf trockene, gut belüftete Füße achten. Unbehandelt kann Fußpilz auf die Nägel übergreifen und einen schwer zu heilenden Nagelpilz auslösen. Mit diesem sollte man auf jeden Fall zum Arzt. Er kann bei geringem Befall mit speziellen Lacken und Tinkturen, in schweren Fällen nur mit Tabletten bekämpft werden.

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