Keine Angst vor weißen Kitteln!

Schlange mit Bandscheibenvorfall, Stoffhase mit gebrochenen Schlappohren oder Teddybär mit Bauchschmerzen: All diese Fälle behandeln Studierende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Montag, 4. und Dienstag, 5. Juni 2012 im Teddybärkrankenhaus Hannover, in der Studentencafeteria im Gebäude I2 der MHH. Ziel des gemeinnützigen Projekts ist es, Kindern auf spielerische Art und Weise die Furcht vor Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen. Kinder zwischen vier und sieben Jahren in zahlreichen Kindergärten aus Hannover haben ein- bis zweimal im Jahr die Gelegenheit, mit ihrem kranken oder verletzten Kuscheltier die offene Sprechstunde zu besuchen, die Medizinstudierende aller Fachsemester in der MHH anbieten. Die angehenden Ärztinnen und Ärzte leisten Erste Hilfe und versorgen die Kuscheltiere medizinisch: Fieber messen, Herz oder Lunge abhorchen, Blut abnehmen – eben alles, was zu einer umfassenden Untersuchung dazugehört. Ein gebrochenes Bein wird fachgerecht geröntgt, bei Bauchschmerzen kommt das Sonographiegerät zum Einsatz und im OP werden Augen wieder angenäht. So erleben Kinder die Krankenhaussituation hautnah, ohne selbst von der ärztlichen Untersuchung betroffen zu sein. Die Idee zu dem Projekt stammt von der Universität Trondheim in Norwegen. Inzwischen gibt es zahlreiche Teddybärkrankenhäuser in ganz Europa – seit 2002 auch an der MHH. Schirmherren der Aktion sind Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann.

Achtung: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! Einladung gilt ausschließlich für Medienvertreter.

Das Teddybärkrankenhaus öffnet seine Türen am

– Montag, 4. und Dienstag, 5. Juni 2012,

– zwischen 9 und 12 Uhr

– Studentencafeteria, Gebäude I2 der MHH, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Weitere Informationen und Bilder erhalten Sie unter TBK-AStA@mh-hannover.de und www.TBK-Hannover.de.

So kommen Sie zum Gebäude I2: Folgen Sie der Carl-Neuberg-Straße hinter der Hauptschranke. Das Gebäude I2 ist das erste Gebäude auf der rechten Seite. Der Eingang ist ausgeschildert.

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